Profis | 03.03.2020

Der Tag beim FC

Jakobs: „Das Beste, was mir passieren konnte“

Nach dem 3:0-Erfolg über Schalke und einem trainingsfreien Montag begann für die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol am Dienstagvormittag die Vorbereitung auf das Spiel gegen Paderborn. Ismail Jakobs sprach nach der Einheit über die erfolgreichen letzten Wochen, seine persönliche Rolle im Team und die anstehenden Duelle gegen direkte Konkurrenten.

Ohne den erkrankten Timo Horn sowie die angeschlagenen Birger Verstraete und Sebastian Bornauw ist der 1. FC Köln am Dienstagvormittag um zehn Uhr in die Trainingswoche gestartet. Während Bornauweine individuelle Einheit im Kraftraum absolvierte, pausierte Verstraete wegen Problemen am linken Sprunggelenk. Ohne die Verletzten, aber dafür mit den Nachwuchstorhüter Julian Roloff aus der U21 und U19-Schlussmann Daniel Adamczyk, studierte die Mannschaft nach rund habstündigem Aufwärmprogramm in verschiedenen Spielformen Kontersituationen und Überzahlspiel ein.  

Ismail Jakobs sprach nach dem FC-Training über…

… seine Rolle im Team und die vergangenen Wochen: Dass wir zuletzt häufig gewonnen haben, ist natürlich gut. Ich glaube, wir stehen gerade recht gut da. Und persönlich kann ich mich im Moment auch nicht beschweren. Hätte mir zu Beginn der Saison jemand einen Vertrag vorgelegt, in dem steht, dass ich drei Spiele über 90 Minuten machen werde, hätte ich den sofort unterschrieben. Dass es nun so gut läuft, hätte ich vor einigen Monaten noch nicht geglaubt. 

… die entscheidenden Gründe, wieso es sportlich bei ihm gut läuft: Dass der Trainer derart auf mich baut, ist das Beste, was mir passieren konnte.

… seine Schnelligkeit und die Statistik, laut der er die zweitmeisten Sprints aller Bundesligaspieler hinlegt: Ich glaube, in den letzten drei Spielen war ich gar nicht besonders spritzig. Da habe ich mich wegen meiner Mandelentzündung, die ich vor dem Spiel gegen Bayern hatte, nicht so fit gefühlt wie in den Partien zuvor. Aber ich versuche natürlich immer alles zu geben, weil jedes Spiel wichtig ist und wir jeden Punkt brauchen. Und mittlerweile fühle ich mich auch wieder besser. 

… über das hohe Pressing der Mannschaft und die Partie gegen Paderborn: Ich glaube, das Spiel in Paderborn wird sehr unangenehm werden, da uns die Paderborner sehr viel abverlangen werden. Für uns ist es wichtig, dort zu punkten. Denn das sind die Spiele, in denen wir Punkte holen müssen. Paderborn ist eher ein direkter Konkurrent von uns als die Teams in der oberen Tabellenhälfte. Es wird auf jeden Fall kein einfaches Spiel. Sollten wir es schaffen, in den nächsten Wochen gegen die direkten Konkurrenten zu punkten, sieht es für uns gut aus. Es geht darum, die Klasse zu halten. Alles andere ergibt sich von allein. Die Fans dürfen natürlich immer träumen, aber wir bleiben bodenständig.

… die Frage, ob er Kontakt zum senegalesischen Fußballverband habe und es für ihn überhaupt eine Option wäre, für den Senegal zu spielen: Nein, ich habe keinen Kontakt zum Verband. Sollte sich der Verband sich bei mir melden, würde es für mich vielleicht ein Thema werden. 

… die kommenden Wochen: Man sollte nicht davon ausgehen, dass es immer so weitergeht wie aktuell. Für uns geht es darum, Gas zu geben und in jedem Spiel zu punkten. 

… das neu gewonnene Selbstvertrauen durch die Erfolge der vergangenen Wochen: Unsere Neuzugänge in der Winterpause haben uns auch noch einmal gutgetan. Wir fühlen uns gut, die Team-Chemie stimmt gerade einfach. Es passt gerade.

… den Ausfall des gelbgesperrten Jhon Cordoba gegen Paderborn: Jhon ist extrem wichtig für uns, er wird schon fehlen. Aber wir haben genug Qualität im Kader, um den Ausfall zu kompensieren.

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PL.VereinPkt.
9TSG 1899 Hoffenheim35
101. FC Köln32
111. FC Union Berlin30

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