Profis | 14.04.2020

Der Tag am Geißbockheim

Kontaktloser Sport

Nach zwei freien Ostertagen haben die FC-Profis am Dienstag das Training wieder aufgenommen – nach wie vor in Kleingruppen und mit Abstand. Eine Veränderung gab es aber bei den Abläufen.

Passübungen, Läufe mit Ball, Athletik und Torschüsse – beim 1. FC Köln wird weiterhin ein eingeschränktes Trainingsprogramm gefahren. Nach wie vor gilt für die Profifußballer: Sie dürfen ihren Beruf ausüben, aber nur mit Auflagen. Trainiert wird in drei Kleingruppen. Zweikämpfe sind nicht erlaubt, Körperkontakt grundsätzlich nicht. Geduscht wird zu Hause, zwischen den Einheiten wird die Kabine desinfiziert. Eine Änderung gibt es aber zum Wochenbeginn, sie betrifft aber bloß die Abläufe und dient der Belastungssteuerung: Ab sofort trainieren zwei der drei Kleingruppen vormittags parallel – allerdings auf unterschiedlichen Plätzen, im Franz-Kremer-Stadion und im RheinEnergieSportpark. Sie ziehen sich auch in unterschiedlichen Kabinen um, im Profi- bzw. Nachwuchsbereich. Die dritte Gruppe trainiert dann nachmittags.

„Der Ball ist mit das Wichtigste in unserem Leben, deshalb ist es super, dass wir wieder auf dem Platz am Ball sein können, auch wenn es kein gewöhnliches Training ist. Und ich denke, wir bekommen es ansonsten gut hin, zu Hause zu bleiben und uns die Zeit zu vertreiben, zum Beispiel mit dem FC-Charity-Cup“, sagt Noah Katterbach, der am Ostermontag 19 Jahre alt wurde. „Natürlich ist uns bewusst, dass wir privilegiert sind, jeden Tag Fußball spielen zu dürfen.“

Heute Abend ab 20 Uhr spielen die FC-Profis im FC-Charity-Cup um den Einzug ins Halbfinale. Hier geht’s zum YouTube-Livestream.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
10Hertha BSC35
111. FC Köln34
12FC Augsburg31