Profis | 04.02.2021

Pressekonferenz vor dem Spiel

Markus Gisdol: „Müssen ans Maximum kommen“

Am Samstag tritt der 1. FC Köln bei Borussia Mönchengladbach an. Vor der Partie sprachen Markus Gisdol und Horst Heldt über die Pokalniederlage in Regensburg, Neuzugang Emmanuel Dennis und den wechselhaften Saisonverlauf.

Markus Gisdol sagte über…

… die Pokalniederlage gegen Regensburg: Es überwiegt die Enttäuschung, dass wir nicht weitergekommen sind. Bis zum 2:0 haben wir es anständig gemacht, dann haben wir die Spielkontrolle abgegeben und sind in einen Fight gekommen. Wir hätten es stabiler zu Ende spielen können. Ich versuche, es abzuhaken. Wir müssen das Spiel jetzt schnell verarbeiten und uns wieder auf die Bundesliga konzentrieren. In Gladbach zu bestehen, wird wieder eine ganz andere Nummer. 

… die Personalsituation: Marius Wolf hat einen geschwollenen Knöchel. Wir müssen weitere Behandlungen und Untersuchungen abwarten. Es ist noch offen, ob er Samstag einsatzfähig ist. Sicher ausfallen werden Florian Kainz und Sebastian Andersson. Heute ist Regeneration angesagt. Wir sind erst um halb vier zu Hause gewesen. Es ist wenig Zeit bis Samstag. Morgen können wir klarer schauen, eventuell können wir aber auch erst Samstag entscheiden, wer spielfähig ist. Wir müssen schauen, wie die Spieler durch die zwei Spiele in vier Tagen gekommen sind, um die bestmögliche Formation und die bestmögliche Fitness auf den Platz zu bekommen. 

… das Derby gegen Gladbach: Wir werden Gladbach intensiv analysieren und die Analyse unserer Mannschaft in Ruhe präsentieren. Es ist ein wichtiges Derby für uns. Wir wissen, dass Gladbach eine Champions-League-Mannschaft ist. Für uns ist das die Chance, das eine oder andere wieder gut zu machen und wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung zu sehen. Ich sage nicht, dass sie im Pokal nicht da war. Die Mannschaft hat gearbeitet, aber wir waren nicht so diszipliniert, wie ich es mir vorstelle. 

… das Auf und Ab im Saisonverlauf: Die Wellenbewegungen machen mich verrückt. Es hängt auch mit unserem Leistungsvermögen zusammen. Uns war von Saisonbeginn an klar, dass wir wahrscheinlich bis zum Ende gegen den Abstieg spielen. Du musst also damit rechnen, dass du mehr Misserfolg als Erfolgserlebnisse hast. Bei uns muss immer alles passen, um zu punkten. Das ist der Unterschied zu den Top-Teams. Sie können auch mal mit 90 Prozent Leistung punkten. Wir müssen ans Maximum kommen. Das hat nichts mit fehlendem Willen zu tun, sondern mit Qualität. Es ist wichtig, dass wir viele Spiele auf bestem Level hinbekommen. Das ist der Schlüssel, um stabiler zu werden. 

… Emmanuel Dennis: Er ist ein Hoffnungsträger für uns. Er kann Eins gegen Eins gehen, er geht mit Tempo zum Tor. Es tut uns gut. Mit jedem Spiel wird er mehr Bindung zu unserer Mannschaft bekommen. Aber wir müssen auch vorsichtig sein, nicht alles auf seine Schultern zu legen. Ich bin froh, dass er da ist. Ich hoffe, dass er noch viele von den guten Aktionen in den nächsten Tagen und Wochen hat, weil wir genau so einen Spieler auch brauchen. 

… Anthony Modeste: Es heißt manchmal, dass es ein Problem zwischen mir und Anthony gab. Aber das stimmt nicht. Er hat einfach eine schwierige Zeit durchgemacht. Wir haben viel gesprochen. Er war auch mal bei mir zu Hause. Wir hatten auch jetzt nach seinem Wechsel Kontakt. Wir haben uns zum Telefonieren verabredet. Wir haben Anthonys Wechselwunsch entsprochen. Ich glaube, dass ihm ein Tapetenwechsel guttut. Es war ein logischer und sinnvoller Wechsel. 

… Max Meyer: Es ist immer schwierig für einen Spieler, wenn er ganz neu reinkommt. Max ist etwas länger aus dem Rhythmus raus. Wir müssen ihm die notwendige Zeit geben, damit er über Training und Spielminuten mehr Bindung zur Mannschaft bekommt. Es war für ihn gestern noch schwierig. Das hat man gemerkt. 

… den Stand bei Sebastian Andersson: Wir haben uns fest vorgenommen, kein Zeitfenster zu benennen. Er kommt in den Reha-Maßnahmen bisher gut voran. Sein Knie hat bisher keine Reaktion gezeigt. Wir wollen ihm aber bewusst kein Zeitfenster aufdrücken. Wir schauen von Woche zu Woche, um keinen unnötigen Druck reinzubekommen oder vielleicht etwas zu riskieren. 

Horst Heldt sagte über… 

… die Niederlage in Regensburg: Natürlich sind wir sehr enttäuscht über die Niederlage in Regensburg. Wir haben 2:0 geführt, sind dann aber in einen Fight reingekommen, der nicht notwendig war. Mir ist immer noch nicht klar, warum wir das dritte Tor nicht bekommen haben. Es ist für mich nicht begreifbar, warum wir es aberkannt bekommen haben. Die Schiedsrichter haben sich Mühe gegeben, mir das zu erklären. Ich habe auch versucht, es zu verstehen. Aber aus meiner Sicht ist die Aktion des Regensburgers falsch bewertet worden. Trotzdem: Wir hatten auch so die Möglichkeit, das Spiel in 90 Minuten zu gewinnen.
 

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PL.VereinPkt.
13FC Augsburg26
141. FC Köln21
15Hertha BSC18

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