Profis | 14.07.2021

Co-Trainer im Interview

McKenna: „Ein Gefühl, wieder nach Hause zu kommen“

Kevin McKenna ist zurück beim 1. FC Köln. Im Interview erzählt der Co-Trainer von seinen ersten Eindrücken nach seiner Rückkehr und von dem Gefühl, wieder zu Hause zu sein.

Macka, du warst zwölf Jahre beim 1. FC Köln. Wie ist es für dich nach deiner Zwischenstation beim 1. FC Kaiserslautern jetzt wieder am Geißbockheim zu sein?

Kevin McKenna: Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein. Ich bin vor zwei Jahren nicht im Bösen gegangen. Ich wollte einfach den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen, das war zu der Zeit hier nicht möglich. Da bin ich auch keinem böse. Ich war zwölf Jahre hier, hatte eine unfassbar tolle Zeit. Als ich gegangen bin, habe ich gehofft, dass ich irgendwann wieder zurückkomme – und jetzt bin ich wieder hier. Als ich zum ersten Mal wieder die Franz-Kremer-Allee entlanggefahren bin, war ich fast ein bisschen nervös. Es war ein Gefühl, wieder nach Hause zu kommen. Ich habe in den vergangenen Monaten den Fußball vermisst, mir hat es gefehlt, den Ball zu berühren und den Rasen zu spüren. Es ist unbeschreiblich, wieder auf dem Platz zu stehen und mitzuarbeiten, damit der FC erfolgreich ist.

Wie kam es dazu, dass du zurück ins FC-Trainerteam gekommen bist? Hat sich Steffen Baumgart bei dir gemeldet?

Ja, ich habe mit Baumi damals in Cottbus zusammengespielt und wir hatten eine sehr erfolgreiche Zeit dort. Wir sind zusammen in die Bundesliga aufgestiegen. Ich habe hinten zentral gespielt. Er war eigentlich Stürmer und musste als Außenverteidiger ran. Er hat mit Mentalität gespielt, war knallhart. Er ist einfach ein super Typ. Er ist emotional und manchmal etwas lauter, aber nur, weil er die Mannschaft voranbringen will. Seit unserer Zeit in Cottbus haben wir den Kontakt nie verloren. Ich hatte jetzt einfach super viel Glück, dass Baumi noch einen Co-Trainer für sein Team gesucht hat. Er hat mich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte und ich war sofort begeistert. Ich kann wieder beim FC arbeiten und meine Kinder wieder häufiger sehen. Ich wohne immer noch in der Nähe des Geißbockheims. Wenn die Sonne scheint, werde ich mit dem Rad zum Training fahren. Es passt einfach alles perfekt.

Ähneln Steffen und du sich als Typen?

Ich glaube ja. Für uns zählt die Kampf- und Laufbereitschaft auf dem Platz, die Zweikämpfe müssen leidenschaftlich geführt werden. Wir wollen die Jungs dazu bringen, dass sie in der Lage sind, 90 Minuten zu marschieren. Das ist der Fußball, den Baumi schon in Paderborn hat spielen lassen – und dieser Fußball gefällt mir. Wir haben in unserem Team eine sehr gute Mischung aus Strategen und Pushern, die sich hervorragend ergänzen. Ich bin mit meiner Art eher der Pusher. Wir möchten den Fans einen Fußball bieten, der sie begeistert. Das geht natürlich in der Entwicklung nur Schritt für Schritt, aber ich glaube, wir haben einen guten Weg eingeschlagen.
 

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PL.VereinPkt.
6VfL Wolfsburg13
71. FC Köln12
8RB Leipzig11

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