Club | 13.03.2019

Vorstandsmitglied im Interview

Müller-Römer: „Wir müssen Ruhe reinkriegen“

Am Mittwoch hat sich der FC-Vorstand erstmals in neuer Konstellation im Geißbockheim getroffen – mit Stefan Müller-Römer, der vom Mitgliederrat anstelle des zurückgetretenen Werner Spinner entsandt wurde. Nach der Sitzung sprach Müller-Römer mit fc.de über seine ersten Eindrücke und die kommenden Monate.

Herr Müller-Römer, die erste Vorstandssitzung in neuer Konstellation hier am Geißbockheim: Wie war es?
Es war gut. Wir haben besprochen, wie wir in Zukunft zusammenarbeiten wollen. Für mich ist jetzt erst einmal wichtig, dass ich schnell reinkomme. Logischerweise war ich im Mitgliederrat zum Teil auch in anderen Themen drin, als sie jetzt im Vorstand stattfinden. Im Vorstand findet sehr viel mehr statt. Es muss sehr viel mehr entschieden werden. Da muss ich jetzt schnell einen Überblick bekommen und dann müssen wir schauen, dass wir hier wieder mehr Ruhe reinkriegen. 

Wird eine konstruktive Zusammenarbeit, wie sich viele Fans und Mitglieder sie erhoffen, möglich sein?

Ja, selbstverständlich aus meiner Sicht. An erster Stelle steht der Club. Das ist zwar eine Floskel, aber man muss sie tatsächlich ernstnehmen. Das heißt, jeder muss seine persönlichen Befindlichkeiten hintenanstellen und muss gucken, dass er in der Sache konstruktiv mit den anderen zusammenarbeitet.

Sie haben schon sehr klar gesagt, es geht für Sie nur bis September. Gibt es denn in diesem knappen halben Jahr spezielle Themen, um die sie sich besonders kümmern wollen? 
Das spezielle Thema ist, dass wir uns darum kümmern müssen, eine bundesligataugliche Mannschaft auf den Platz zu bringen. Wir müssen den Aufstieg sicherstellen und müssen gleichzeitig planen. Das ist ja immer eine sehr schwierige Situation. Im Wesentlichen muss das die sportliche Geschäftsführung machen, aber natürlich muss sie das mit Unterstützung des Vorstands tun. Das heißt, wir müssen uns auch mit den Themen auseinandersetzen. Darüber hinaus gibt es aktuell noch keine speziellen Themen, die man jetzt skizzieren könnte. Es wird bestimmt noch das eine oder andere entstehen, aber es ist jetzt im ersten Schritt zu früh, darüber zu reden.

Es ist jetzt einiges neu: neues Mitglied im Vorstand, im Mitgliederrat nachgewählt und dadurch eine neue Zusammensetzung im Gemeinsamen Ausschuss. Ist das sehr problematisch für den Club? Oder ist es etwas, das man in Ruhe relativ schnell hinbekommen kann?

Es war ja keine Situation, die wir oder ich uns gewünscht haben. Sondern wir haben ja auch versucht, das noch anders hinzubekommen. Das hat am Ende nicht geklappt. Die Satzung ist dann dafür da, auch für so einen Notfall eine Lösung zu haben. Die Lösung besteht darin, dass der Mitgliederrat ein Mitglied entsendet. Das war jetzt ich, als ehemaliger Vorsitzender des Mitgliederrats. Insofern finde ich, dass es gut und schnell gelöst worden ist. Jetzt müssen wir es ruhig und vernünftig spielen.

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