U21 | 14.09.2022

Aus dem GeißbockEcho

Oldies but Goldies

Die U21 des 1. FC Köln ist dafür da, junge Talente zu fördern. Trotzdem stehen mit Thomas Kraus, Lukas Nottbeck und Stephan Salger drei erfahrene Spieler im Kader, die älter als dreißig sind. Ein Widerspruch – oder Teil des Konzepts? Eine Geschichte über Perlenketten, Jugendwörter, Vorbildfunktionen – und die Bedeutung der U21 für den FC.

Sie sind 35, 33 und 32 Jahre alt. Thomas Kraus, Lukas Nottbeck und Stephan Salger sind in einem Alter, in dem viele Profifußballer ihre Karriere beenden. Doch diese Drei spielen für die U21 des 1. FC Köln. Mit 35 in einer Jugendmannschaft? Wie geht das? Was für einen Sinn ergibt das? Glaubt der FC, dass diese Drei in ihrem Alter noch einen solchen Entwicklungssprung machen – dass sie plötzlich für die Profis in der Bundesliga auflaufen?

„Darum geht es bei den drei Jungs nicht“, sagt Matthias Heidrich, sportlicher Leiter des FC-Nachwuchsleistungszentrums. „Krausi, Lukas und Salgi sollen als erfahrene Mitspieler dabei helfen, dass sich unsere jungen Talente in der U21 weiterentwickeln und an den Herrenfußball gewöhnen.“ Kraus ist Stürmer, Nottbeck spielt im Mittelfeld und Salger ist der Abwehrchef. „Sie bilden eine wichtige Achse auf dem Spielfeld und können dadurch am besten Einfluss nehmen“, so Heidrich. „Alle drei erfüllen ihre Rolle auf und neben dem Platz super. Sie halten die Mannschaft zusammen und geben Orientierung.“

Salger kehrte dafür im Sommer 2022 nach elf Jahren ans Geißbockheim zurück und unterschrieb beim FC einen Dreijahresvertrag: „Ich konnte mir schon früh vorstellen, so eine Rolle irgendwann mal einzunehmen. Wir drei durften es andersherum auch erfahren, als wir jung waren. Damals haben uns die älteren und erfahrenen Spieler sehr geholfen.“ Von 2002 bis 2009 wurde Salger beim FC ausgebildet, mit der U19 wurde er Westdeutscher Meister. Nach guten Leistungen in der U21 erhielt er beim FC 2009 einen Profivertrag und spielte fünfmal in der Bundesliga. Nach einer Leihe zum VfL Osnabrück wechselte der Innenverteidiger über Arminia Bielefeld zum TSV 1860 München. 132 Zweitligapartien und 171 Drittligaspiele hat Salger absolviert. Entsprechend groß ist sein Erfahrungsschatz.

„Dann tritt dir ein Mitspieler auch mal vor das Schienbein“

„Die Jungs in der U21 befinden sich noch in einer Wohlfühlsituation“, sagt der 32-Jährige. „Die Regionalliga hat nichts mit dem öffentlichen Druck in der dritten, zweiten oder ersten Liga zu tun. Es geht noch nicht um so viel Kohle." Salger nennt ein Beispiel: „Die jungen Spieler haben noch gar nicht erlebt, dass dir im Training auch mal ein Mitspieler bewusst vor das Schienbein tritt. Darauf versuchen wir sie vorzubereiten.“ Kraus lauscht den Worten seines Kollegen interessiert und sagt: „Als Stephan im Sommer neu kam, habe ich beobachtet, dass ganz viele der jungen Spieler erstmal wissen wollten, wie das Level in der dritten und zweiten Liga ist. Die Jungs träumen natürlich von diesen Ligen.“ 

„Aber wenn du einmal in der Regionalliga bist, ist es super schwierig, da wieder rauszukommen“, sagt Nottbeck aus eigener Erfahrung. „Die Jungs müssen erkennen, dass sie nur in der vierten Liga sind. Dort müssen sie sich erstmal beweisen.“ Der Mittelfeldspieler hat 332 Viertliga- und 38 Drittligaspiele absolviert. Diese Erfahrung will er weitergeben. „Wir drei haben alle schon einiges erlebt. Wir wollen den Jungs immer ein Ansprechpartner sein, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Und wir wollen Werte vermitteln und aufzeigen, worauf es ankommt, um im Männerfußball erfolgreich zu sein.“   

„Mit uns sprechen die Jungs auch über andere Dinge, die sie im Privatleben beschäftigen – wenn sie mal einen Rat brauchen“, erzählt Kraus, der 35 Drittligaspiele und fast 450 Regionalliga-Spiele bestritten hat: „Es juckt in der Regionalliga keine Sau mehr, ob du in der Jugend zweimal Meister geworden bist. Wenn du im Herrenbereich den einen entscheidenden Sprung nicht schaffst, bist du ganz schnell weg vom Fenster“, sagt Kraus. Nottbeck nickt: „Krausi hat absolut Recht. Deshalb versuchen wir den Jungs auch jeden Tag auf dem Platz vorzuleben, dass sie mehr machen müssen als der Durchschnitt, dass sie in jeder Einheit fleißig sein müssen. Ich habe viele talentierte Spieler erlebt, die sich auf ihren Fähigkeiten ausgeruht haben und dann auf der Strecke geblieben sind.“

Mit positiver Einstellung vorangehen

In der vergangenen Saison waren Kraus und Nottbeck Stammspieler. Doch in den ersten Partien der neuen Saison saßen beide häufig auf der Bank, wurden nur eingewechselt oder spielten gar nicht. Das liegt an der U23-Regel, die besagt, dass die Zweitvertretungen der Bundesligaclubs mit maximal drei Spielern auflaufen dürfen, die älter als 23 sind. Weil neben Stephan Salger, der in der Innenverteidigung gesetzt ist, zu Saisonbeginn auch Niklas Hauptmann, Steffen Tigges und Florian Dietz für die U21 spielten, konnte Trainer Mark Zimmermann seine Führungsspieler Kraus und Nottbeck nur sporadisch einsetzen.

„Es war von vornherein klar kommuniziert, was für Aufgaben wir haben – und dass es immer mal sein kann, dass wir nicht spielen. Wir müssen dann vorleben, wie man sich als Ersatzspieler in solchen Situationen zu verhalten hat im Sinne der gesamten Mannschaft“, sagt Nottbeck. „Das ist nicht immer einfach, weil auch wir sauer sind, wenn wir nicht spielen“, erwidert Kraus, „aber wir dürfen dann nicht beleidigt herumlaufen, sondern müssen im Spielersatztraining erst recht mit vollem Einsatz und positiver Einstellung vorangehen.“

„Wenn keine Mallorca-Hits laufen, beleidige ich die Jungs“

Auf dem Platz geben die erfahrenen Spieler das Kommando. Doch wer hat bei der Musikauswahl in der Kabine das Sagen? „Da sind die jungen Spieler schon selbstbewusst genug. Die gehen einfach an die Box und machen ihre eigenen Playlists an“, erzählt Nottbeck, ehe Kraus schmunzelnd ergänzt: „Wir beleidigen die Jungs dann aber in der Kabine, wenn sie keine Mallorca-Hits oder kölschen Lieder abspielen. Dann schreie ich die richtig an, aber das ist denen in der Regel egal.“

Richtig unterhaltsam wird es in der Kabine, wenn Kraus, Nottbeck und Salger realisieren, dass ihre Mitspieler aus einer völlig anderen Generation kommen. „Das ist teilweise ein Highlight, das mitzuerleben. Richtig witzig“, erzählt Salger. „Vor kurzem kam der erste Junge mit einer Perlenkette in die Kabine. Da habe ich mich gefragt, ob er das Ding von seiner Oma aus der Schublade abgezogen hat. Aber diese Ketten scheinen jetzt offenbar modern zu werden.“ Nottbeck und Kraus kriegen sich vor Lachen kaum ein. „Auf YouTube und Twitch schauen die Jungs anderen Menschen dabei zu, wie sie zocken und irgendwelche Ballerspiele spielen. Sowas gucken die sich an. Das wäre für mich unvorstellbar“, sagt Nottbeck.

Entertainment für die erfahrenen Spieler

Auch der Wortschatz der Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verändert. „Bodenlos, das sagen die Jungs noch heute. Das ist mein Wort, das habe ich erfunden – schon 2016 irgendwann. Das ist meine Leistung, dass das jetzt berühmt ist“, berichtet Kraus stolz. „Das Wort ‚Bruder‘ nutzen die Jungs inflationär. Pierre Nadjombe nutzt ‚Bruder‘ als Füllwort. Immer dann, wenn eigentlich ein Komma kommen müsste, sagt er ‚Bruder‘. In jedem Satz mindesten dreimal“, erzählt Salger lachend.

„Aber genau das mitzuerleben, ist Entertainment für uns“, fügt Kraus an. „Die Jungs kommen auch mit ihren Handys zu uns und zeigen uns Videos. Das ist mega witzig für uns – und auch total cool. Die Jungs würden ja nicht zu uns kommen mit solchen Sachen, wenn wir gar keinen Draht zu ihnen hätten. Wir drücken ja dann auch gerne spaßige Sprüche, damit ein bisschen Stimmung aufkommt.“

Kraus, der strenge Kassenwart

Der Spaß kommt in der U21 nicht zu kurz, doch es gibt auch klare Regeln. „Disziplin ist wichtig. Es gibt klare Regeln – und die werden auch durchgesetzt“, stellt Kraus klar. „Manche Spieler geben deshalb einen großen Teil ihres Gehalts wieder ab. Dann klingelt es in der Strafkasse.“ Nottbeck bestätigt: „Krausi ist der strengste Kassenwart, den ich je erlebt habe.“

„Früher gab es keine Diskussionen, dass die jungen Spieler die Materialien schleppen“, erzählt Kraus. „Wir hätten uns früher doch niemals getraut, einem erfahrenen Mitspieler wie Carsten Cullmann zu sagen: ‚Nö, mache ich nicht.‘ Aber wenn wir den Jungs heutzutage etwas sagen, antworten die manchmal gar nicht. Zwar machen sie dann trotzdem, was man ihnen sagt. Aber ich weiß dann, was sie denken: Nämlich ‚Halt deine Schnauze‘. Das hat sich über die Jahre einfach verändert., Die junge Generation von heute tickt einfach anders.“

Nicht nur Salger, sondern auch Kraus und Nottbeck spielten bereits in der Jugend für den FC. Dass alle drei zum Ende ihrer Karriere nochmal ans Geißbockheim zurückgekehrt sind, ist kein Zufall. Nottbeck schwelgt in Erinnerungen: „Ich durfte mit 17 zum FC kommen. Der Verein und die Stadt haben mich sofort in ihren Bann gezogen. In Köln kann man sich nur wohlfühlen, der FC ist ein außergewöhnlicher Verein.“ Als Nottbeck im Alter von 18 Jahren in die U21 hochrückte, spielten Carsten Cullmann, Michael Niedrig und Stefan Schwellenbach als erfahrene Spieler in der U21. „Die drei waren für mich als junger Spieler sehr wichtig. Ich hatte immer im Hinterkopf, dass ich gerne irgendwann mal deren Rolle einnehmen würde, weil sie mich sehr geprägt haben. Dass es so gekommen ist, ist für mich perfekt“, sagt Nottbeck.

„Das hat keine Seele“

„Ich wollte vor allem wegen der tollen Infrastruktur zurück. Die ist beim FC ja richtig gut“, sagt Kraus lachend. „Das war natürlich ein Scherz“, führt er fort. „Irgendwann muss hier infrastrukturell etwas passieren, sonst wird es auf Dauer schwierig für den Club.“ Wobei Kraus sogar glaubt, dass die Situation, so wie sie ist, auch ein Vorteil sein kann. „Als junger Spieler bleibt man beim FC bodenständig und konzentriert sich aufs Wesentliche. Es ist normal, dass bei uns in den Kabinen alles nach Scheiße riecht. Die Türen sind im Arsch, die Duschen funktionieren nicht richtig. Das schweißt auch zusammen.“

„Es gibt nichts Schöneres, als vor dem Training die Franz-Kremer-Allee entlangzufahren. Rechts und links die ganzen Bäume. Das ganze Flair am Geißbockheim ist außergewöhnlich. Wenn ich das mit Dortmund oder Gladbach vergleiche, wo die Trainingsplätze irgendwo in die Walachei gebaut wurden“, sagt Nottbeck – und Kraus gibt ihm Recht: „Das hat keine Seele. Ich war ja selbst in Gladbach.“

Alle drei sind glücklich darüber, beim FC wieder vereint zu sein. „Für mich hat sich durch die Rückkehr zum FC ein Kreis geschlossen“, sagt Salger. Ähnlich fühlt sich auch Kraus: „Zum FC zurückzukehren, war wie nach Hause zu kommen. Ich habe immer in Köln gewohnt, egal, wo ich gespielt habe“, sagt er. „Ich liebe die Stadt. Über den FC muss ich ohnehin nicht viele Worte verlieren. Wenn man sieht, was der Verein für eine Wucht hat. Was hier los ist bei Heimspielen, das gibt es in wenigen anderen Städten.“

Gedanken über die berufliche Zukunft

Da überrascht es kaum, dass sich alle drei vorstellen können, nach ihrer Spielerkarriere weiter für den FC zu arbeiten. „Das ist meine Wunschvorstellung“, sagt Nottbeck. „Ich würde gerne meine Kompetenz einbringen und für den FC arbeiten.“ Kraus ist bereits seit mehr als einem Jahr als TV-Experte und Co-Kommentator bei Live-Übertragungen der dritten Liga auf MagentaSport zu sehen und zu hören. „Das macht mega Spaß, aber kann mir im Fußball fast alles vorstellen. Ich lege meine berufliche Zukunft jetzt nicht darauf aus, TV-Experte zu werden. Es macht richtig Bock, aber mich interessieren auch tausend andere Sachen im Fußball.“ Die Trainer-B-Lizenz hat Kraus bereits gemacht, bald soll die A-Lizenz folgen. „Ich bin aber nicht so vermessen, zu sagen, dass ich auf jeden Fall später im Fußball arbeiten werden. Viele wollen im Fußball arbeiten. Sollte es bei mir nicht klappen, geht das Leben trotzdem weiter.“

Auch Salger findet den Trainerjob spannend. „Als Spieler habe ich zwölf Jahre lang Input von verschiedenen Trainern bekommen. Manches war gut, bei manchen Dingen denke ich bis heute, dass es der absolut falsche Ansatz war. Aus diesen Erfahrungen seine eigene Philosophie zu entwickeln, ist sicher interessant.“ Zusätzlich studiert der Defensivroutinier Sportmanagement. „Ich möchte mich im Sport möglichst breit aufstellen und gerne in verschiedene Bereiche reinschnuppern. Dadurch kann ich am besten herausfinden, was ich wirklich will.“ Kraus antwortet flapsig: „Du hast doch sowieso noch einen Dreijahresvertrag. Du stehst nur hinten drin, du kannst doch noch bis 40 spielen.“

Bevor Salger zum FC wechselte, war Marius Laux jahrelang der erfahrene Leader in der Defensive der U21. Ehe sich zu Jahresbeginn die Möglichkeit bot, den Job als Teammanager der Lizenzspielermannschaft zu übernehmen. Laux ergriff die Chance und beendete seine Karriere als Spieler. Auch Carsten Cullmann, der 208 Pflichtspiele für die FC-Profis bestritten hat, spielte zum Ende seiner Karriere als erfahrener Führungsspieler in der U21 und ist mittlerweile Trainer der U15. Immer wieder bietet sich für verdiente Spieler beim FC die Möglichkeit, auch nach der aktiven Karriere weiter für den Verein zu arbeiten. 

Über die U21 zu den Profis

„Gerade beim FC entsteht sehr viel Stärke und Emotionalität durch das Zusammengehörigkeitsgefühl am Geißbockheim“, betont Heidrich. „Durch unser Nachwuchsleistungszentrum und speziell auch durch unsere U21 erhöhen wir die Identifikation von Spielern, Trainern und Fans mit dem Verein.“ Jonas Hector wechselte 2010 in die U21, ehe er beim FC zum Profi, Nationalspieler und Kapitän wurde. Ismail Jakobs spielte ebenfalls für die U21 und empfahl sich über gute Leistungen in der Regionalliga für die Bundesliga.

Mathias Olesen und Florian Dietz, die in der laufenden Saison mit starken Leistungen in der Bundesliga auf sich aufmerksam machen, spielten mehrere Jahre für die zweite Mannschaft. „Die U21 war für Matze und Flo die Basis, um sich im Herrenfußball zu akklimatisieren“, sagt Heidrich. „Wir schaffen es immer wieder, Jungs über die Spielzeit in einer sportlich guten Regionalliga weiterzuentwickeln und zu den Profis zu bringen.“ Nottbeck und Kraus, die in der vergangenen Saison noch mit Dietz und Olesen in der U21 zusammenspielten, verfolgen den Weg der beiden Jungprofis. „Für beide Jungs freut es mich riesig“, sagt Nottbeck. „Beide waren immer sehr fleißig und bodenständig. Es hat richtig Spaß gemacht, mit diesen Jungs in einer Mannschaft zu spielen.“

Doch nicht nur, wenn es um die Entwicklung junger Spieler geht, zeigt sich der Wert der U21. „Ein Blick auf das aktuelle Mannschaftsfoto der Profis lohnt sich“, sagt Heidrich. „Aus dem Stehgreif fallen mir sechs Namen aus dem Trainerteam und Staff ein, die aus dem NLZ den Sprung zu den Profis geschafft haben.“ Gemeint sind die beiden Co-Trainer André Pawlak und Kevin McKenna, Physiotherapeut Marvin Kreuzwieser, sowie die drei Athletiktrainer Max Weuthen, Leif Frach und Tilmann Bockhorst. 

„Hätte man diese Positionen in der Lizenzspielerabteilung alle extern besetzt, glaube ich, gäbe es eine viel geringere Identifikation mit dem FC“, so Heidrich weiter. „Viele aus dem Profi-Staff kennen den Verein und etliche Mitarbeiter schon jahrelang. So etwas ist identitätsstiftend und sorgt für eine gute Arbeitsatmosphäre. Dadurch entsteht eine zusätzliche Stärke, die wir für die Entwicklung unserer Nachwuchsspieler nutzen.“

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131. FC Köln17
14FC Augsburg15
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