Profis | 25.01.2019

Verletzung

Schaub: „Das ist sehr bitter für mich“

In der ersten Saisonhälfte war Louis Schaub einer der prägenden Spieler beim 1. FC Köln. Jetzt – kurz vor den ersten Pflichtspielen im neuen Jahr – wird er von einem Knochenmarködem ausgebremst. Im Interview spricht der 24-Jährige über die Verletzung, die Reha und über Florian Kainz.

Kurz vor dem Start in zweite Saisonhälfte fällst du wegen eines Knochenmarködems am linken Wadenbein aus. Wie frustriert bist du?
„Sehr frustriert. Ich bin bisher gut durch die Saison gekommen, hatte nur kurz vor Ende der Hinrunde ein bisschen Probleme mit den Adduktoren, außerdem sind mir die Weisheitszähne gezogen worden. Die Wintervorbereitung habe ich bis zum Ende vom Trainingslager komplett und problemlos mitgemacht – aber dann ist leider das Knochenmarködem gekommen. Das ist sehr bitter für mich. Ich denke, für die ersten Spiele wird es eng.“ 

Neben dir sind derzeit noch eine ganze Reihe von Mitspielern verletzt. Müsst ihr mittlerweile bei Rehatrainer Dennis Morschel eine Nummer ziehen, um dran zu kommen?
(lacht) „Nein, es wird gut eingeteilt. Dennis schaut, dass wir nicht alle gleichzeitig dran sind. Einige sind zum Beispiel um 10 Uhr an der Reihe, andere um 11 Uhr, sodass er genug Zeit für jeden einzelnen hat.“ 

Wie läuft die Reha ab? Darf man da auch mal Blödsinn machen oder geht es mit harter Hand zu, wenn ihr zum Beispiel im Kraftraum seid?
„Zwischen den Übungen ist es ganz gut, wenn ein bisschen Spaß dabei ist. Für uns verletzte Spieler ist es ja schon frustrierend genug, nicht draußen auf dem Rasen mit der Mannschaft trainieren zu können.“ 

Wie wirst du die Spiele gegen Union und Aue verfolgen, falls du nicht mitfahren kannst?
„Wenn ich nicht mit kann, schaue ich mir die Spiele vielleicht mit ein paar Mitspielern zusammen im Fernsehen an, vielleicht bleibe ich aber auch daheim bei der Familie. Die Partie gegen Union ist ja recht spät abends, um 20.30 Uhr.“ 

Mit Florian Kainz ist ein alter Bekannter von dir neu zum FC gekommen. Ihr kennt euch aus der österreichischen Nationalelf und aus gemeinsamen Zeiten bei Rapid Wien. Hast du ihm hier in Köln schon ein bisschen was gezeigt?
„Ja, wir waren schon einen Nachmittag lang zusammen unterwegs in der Stadt und haben etwas Gutes gegessen. Es wird in den nächsten Wochen sicher noch öfter vorkommen, dass wir gemeinsam etwas unternehmen werden. Aber am liebsten wäre es mir, bald wieder neben ihm auf dem Platz zu stehen.“

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PL. Verein Pkt.
1 1. FC Köln 59
2 Hamburger SV 53
3 SC Paderborn 07 51

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