Profis | 30.10.2019

Stimmen nach Saarbrücken

Simon Terodde: „Es tut noch weh“

Simon Terodde und Cheftrainer Achim Beierlorzer sprachen am Mittwoch über das Pokal-Aus gegen Saarbrücken, die Enttäuschung bei Spielern und Fans und das anstehende Auswärtsspiel in Düsseldorf.

Simon Terodde sprach am Mittwoch über…

das Pokal-Aus: Die Enttäuschung ist noch riesengroß. Wir können das nicht rückgängig machen. Wir müssen es aber irgendwie ausblenden, denn es warten wichtige Wochen auf uns. Leider sind wir ausgeschieden. Es ist ein super interessanter Wettbewerb, den wir einfach so weggeschmissen haben. Wir haben nicht viel geschlafen gestern. Aber es geht weiter. Wir haben es heute aufgearbeitet. Es wartet jetzt schon wieder das nächste Spiel, das Derby in Düsseldorf. Da werden uns wieder viele Fans unterstützen.

… mögliche Gründe für das Pokal-Aus: Saarbrücken ist nicht unverdient weitergekommen. Wenn man die Chancen sieht, ist es umso enttäuschender. Sie hatten vor dem 1:0 auch schon eine Schusschance, bei der sie den Ball drüber schießen. Nach dem 2:2 hat man bei Saarbrücken gesehen, dass die Köpfe runtergehen.  Moralisch waren wir kurz vor Ende der Sieger. Dann bekommst du in der letzten Sekunde ein Gegentor. Das ist sehr, sehr ärgerlich und schwierig zu verarbeiten. Du kämpfst dagegen an. Du rennst dagegen an. Du machst den Ausgleich und verlierst am Ende trotzdem. Das ist einfach bitter.

… das nächste Spiel gegen Fortuna Düsseldorf: Wir sind gewarnt. Wir hatten schon einmal so eine Situation nach dem Heimspiel gegen Hertha. Da sind wir sehr gut zurückgekommen. Wir wissen auch, was am Sonntag auf dem Spiel steht. Jeder ist geerdet. Es geht darum, dass wir jeden Zweikampf annehmen. So einfach wie sich das anhört. Das haben wir gegen Paderborn gemacht. Das haben wir gegen Schalke gemacht. Da müssen wir in Düsseldorf wieder mit anfangen. Aber das Pokal-Aus können wir damit nicht revidieren. Das ist einfach enttäuschend.

Cheftrainer Achim Beierlorzer sagte über…

… die Pokalniederlage in Saarbrücken: Ich bin immer noch enttäuscht. Maßlos enttäuscht, weil wir uns ganz andere Dinge vorgenommen und es nicht auf den Platz gebracht haben. Wir wollten eigentlich dominant sein. Wir wollten von der Ausstrahlung her das Zeichen setzen, dass wir als Sieger vom Platz gehen und das ist uns leider Gottes alles nicht gelungen. Mit dem 2:2 kommen wir noch einmal zurück, schenken es dann aber wieder mit der letzten Aktion her. Das ist schon sehr bitter. Es geht uns nicht anders als den Fans, aber ich verstehe auch den Frust und den Ärger der Fans. Ich weiß, dass es tief drinsteckt und es tut uns leid.

… das Auswärtsspiel in Düsseldorf: Wir können am Sonntag nicht mit Jammern und Wehklagen unterwegs sein und uns bemitleiden, denn dann wird es schwierig für uns, dieses Spiel positiv zu gestalten. Düsseldorf hat gegen Paderborn 0:2 verloren. Jetzt spielen sie noch gegen Aue, das ist auch nicht der angenehmste Gegner im Pokal. Da wird eine ähnliche Situation herrschen und es wird eine interessante Konstellation am Wochenende. Wir wollen unbedingt zurück in die Erfolgsspur und wir waren dran, aber haben die Niederlage im Pokal zugelassen. Das ist der größte Vorwurf, den ich der Mannschaft mache. Wir haben zugelassen, dass wir ein großes Down erlebt haben. Jetzt muss man sich aufrichten und das abschütteln. Mental müssen wir jetzt noch stärker sein und am Sonntag Düsseldorf besiegen.                                                           

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