Profis | 12.09.2017

Europa-Vorschau

Stadion-Check: Emirates Stadium

Das Warten hat ein Ende: Nach 25 Jahren spielt der 1. FC Köln am Donnerstag erstmals wieder international – und dann gleich im Emirates Stadium beim Arsenal FC. Die Heimspielstätte der Nordlondoner ist eine Reise wert, zählt sie doch zu den schönsten und modernsten Stadien Europas.

Am Donnerstag wartet auf das Emirates Stadium eine Premiere. Zum ersten Mal seit der Eröffnung am 22. Juli 2006 wird in dem rund 60.000 Zuschauer fassenden Stadion ein Europa-League-Spiel ausgetragen. In der mehr als 20 Jahre langen Ära von Teammanager Arsene Wenger qualifizierte sich Arsenal erstmals nicht für die Champions League. Ein Glück für alle FC-Fans, die sich nun auf eine spannende Auswärtsfahrt nach London freuen dürfen.

Das Emirates Stadium befindet sich nur wenige Meter vom Highbury Square entfernt, dem Ort, wo bis 2006 das ehrwürdige Arsenal Stadium, besser bekannt unter dem Namen Highbury, stand. Fast 100 Jahre lang trugen die Gunners dort ihre Heimspiele aus und feierten große Erfolge auf nationaler und internationaler Bühne. Auswärtsfans nannten das Stadion auch „Highbury the library“, da die Atmosphäre für englische Verhältnisse ruhig war. Auch im Emirates Stadium sind es eher die Gästefans, die für gute Stimmung sorgen.

Ein Besuch lohnt sich trotzdem. Das knapp 531 Millionen Euro teure Stadion besticht durch eine beeindruckende Architektur mit wellenförmigem Oberrang. Gestaltet hat das Stadion eine Architektenfirma, die auch für das Design des neuen Wembley-Stadions und des Estadio de la Luz in Lissabon verantwortlich ist.  

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UEFA Europa League
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PL. Verein Pkt.
16 SV Werder Bremen 8
17 Sport-Club Freiburg 8
18 1. FC Köln 2
Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 Arsenal London 10
2 FK Roter Stern Belgrad 5
3 BATE Borisov 4
4 1. FC Köln 3

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