Profis | 27.11.2018

Training am Geißbockheim

Tag beim FC: Den Schwung mitnehmen

Mit einer Einheit am Dienstagnachmittag ist der 1. FC Köln in die Trainingswoche gestartet. Nach dem Training sprach Markus Anfang unter anderem über die Ausfallzeit von Jonas Hector und den kommenden Gegner.

Nach dem Auswärtserfolg beim SV Darmstadt begann die Trainingswoche für die FC-Spieler am Dienstag mit einem intensiven Programm. Nach dem regulären Warm-Up wurde auf einem 25 mal 50 Meter großen Feld in drei Zonen das Kombinationstraining geschult. Ziel war es, in jeder Zone nacheinander die Kugel fünfmal in den eigenen Reihen zu passen. Im Anschluss wurde das Ganze mit Toren und Torhütern spielnah erweitert.

Mit dabei war wieder einmal Noah Katterbach. Der 17-jährige Linksverteidiger aus dem FC-Nachwuchs und Träger der Fritz-Walter-Medaille des DFB trainiert ab sofort bis auf Weiteres permanent bei den Profis mit.

Nach der Einheit stellte sich Cheftrainer Markus Anfang am Geißbockheim den Fragen der Journalisten. Er sprach über…

…die Stimmung: Die Stimmung ist gut. Sie sollte eigentlich auch unabhängig vom Ergebnis gut sein, weil wir jeden Tag gut arbeiten. Da gibt es keinen Grund, schlechte Stimmung zu haben. Die Ergebnisse tragen natürlich auch dazu bei.

…die Tabellensituation: Die Tabelle ist heute so und morgen so, deswegen sage ich dazu lieber nichts. Ich kenne das noch aus dem letzten Jahr. Eine Mannschaft gewinnt und macht direkt fünf Plätze gut, eine andere Mannschaft verliert und fällt vier, fünf Plätze ab. Das ist die 2. Bundesliga.

…Zustand von Jonas Hector: Ich rechne in den nächsten beiden Spielen erstmal nicht mit ihm. Man muss abwarten, wie der Heilungsprozess ist. Ich verlasse mich da voll auf das Feedback der medizinischen Abteilung und unserer Athletiktrainer.

…die Alternativen für Jonas Hector: Wir müssen sowieso variabel sein, immer und in allem. Man muss immer schauen, wie man Positionen je nach Situation besetzen kann. Wir müssen wach sein und schauen, was es für Lösungen gibt.

…zu Noah Katterbach: Gegen Beveren ist er direkt zu Beginn reingekommen und hat gut gespielt. Die jungen Spieler werden immer wieder eingebunden, gerade in den ersten Trainingstagen. Wenn wir von der Anzahl der Spieler und den Positionen was machen müssen, dann macht das Sinn.

…den Zustand von Lasse Sobiech und Christian Clemens: Ich habe eben mit ihm und Chrille (Clemens) kurz gesprochen. Die wollen natürlich wieder. Lasse fängt jetzt wieder an, etwas im Fußballschuh zu machen. Es ist natürlich ein Unterschied, ob du im Fußballschuh oder im Laufschuh bist. Bei Richtungsänderungen und Drehbewegungen ist der große Zeh enorm wichtig. Es wird sich zeigen, wie schnell das wieder gut geht.

…die Ziele für die letzten Spiele des Jahres: Es ist immer unser Ziel, die Spiele zu gewinnen. Egal, ob zu Hause oder auswärts. Bei den Heimspielen haben wir jetzt auch langsam angefangen, das abzurufen, was wir uns vorstellen. Ich hoffe, dass wir den Schwung aus den letzten beiden Spielen mitnehmen und in den letzten vier Spielen des Jahres nochmal nachlegen können.

…Gegner Fürth: Fürth hat gerade in letzten Minuten immer mal wieder Spiele gedreht. Das zeigt, dass die Mannschaft stabil ist und an sich glaubt. Es wird schwierig für uns. Aber welche Spiele sind nicht schwierig? Jede Mannschaft, die zu uns kommt, ist hochmotiviert. Für sie ist es neben der Partie gegen den HSV das Spiel des Jahres. Fürth hat schnelle Spieler im vorderen Bereich und ist gut aufgestellt. Wenn so jemanden wie Fabian Reese, der vorher bei Schalke gespielt hat, von der Bank kommt, zeigt das, wie viel Potenzial sie in ihrer Mannschaft haben.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 Hamburger SV 34
2 1. FC Köln 33
3 1. FC Union Berlin 28

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