Profis | 21.11.2018

Training am Geißbockheim

Tag beim FC: Fokus auf Darmstadt

Beim 1. FC Köln laufen die Vorbereitungen auf das Auswärtsspiel gegen Darmstadt auf Hochtouren. Mit den zurückgekehrten Nationalspielern trainierte die Mannschaft am Mittwoch gleich zweimal.

Beim ersten FC-Training am Mittwochvormittag standen Trainer Markus Anfang wieder fast alle FC-Spieler, die auf Länderspielreise waren, zur Verfügung. Louis Schaub war gestern bereits ins Mannschaftstraining eingestiegen, heute folgten mit Kapitän Jonas Hector, Jorge Meré, Salih Özcan und Jan-Christoph Bartels vier weitere Akteure.

Am Vormittag rückte das Trainerteam explizit Hereingaben aus dem Halbfeld sowie das Spiel über die Außen in den Vordergrund. Bei der zweiten Einheit wurde zunächst Sechs-gegen-Sechs gespielt, die übrigen sechs Spieler fungierten an der Seiten- und Torauslinie als Bandenspieler. Diese drei Sechser-Teams trugen zum Abschluss des Tages ein kleines Turnier aus.

Am Mittag zwischen den beiden Einheiten sprach Cheftrainer Markus Anfang mit den Journalisten am Geißbockheim über…

…die Rückkehr zur Tagesordnung nach dem Trainingseinstieg von Anthony Modeste: "Ich verstehe, dass gestern ein bisschen mehr los war. Es ist ja auch ein besonderer Transfer, aber wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren. Die Vorbereitung auf Darmstadt ist direkt mit dem ersten Trainingstag losgegangen. Deswegen ist es wichtig, zur Tagesordnung überzugehen und das musst du auch immer wieder ansprechen, weil wir aus einer Länderspielpause kommen. Wir machen deshalb auch heute eine Doppeleinheit, damit die Jungs wissen, dass es wieder losgeht."

…die Stimmung in der Mannschaft: "Die Stimmung ist sehr gut. Man hat gemerkt, dass die Jungs im Dresden-Spiel einen kleinen Brustlöser hatten. Dann kam der Sessionsstart, da ist jeder Kölner noch lustiger drauf als sowieso schon. Es ist natürlich schön, dass wir mit diesem Gefühl in die Länderspielpause gegangen sind. Das müssen wir aber jetzt hinter uns lassen und uns auf das Wesentliche konzentrieren – und das ist Darmstadt."

…Darmstadt: "Ein schwieriger Gegner, aber welcher Gegner ist in dieser Liga nicht schwierig? Aber ich bin guter Dinge, das Spiel gegen Dresden hat uns Aufwind gegeben. Wir nehmen diese acht Tore mit, die wir geschossen haben. Es zeigt, dass wir immer in der Lage sind, Tore zu schießen. Das ist ein gutes Gefühl."

…taktischen Abläufe: "Die Situation, wie wir sie jetzt haben, ist für uns eine gute. Die Jungs wissen alles über die Abläufe. Da ist es egal, was wir am Ende spielen. Es geht darum, dass sie ihre Qualität auf den Platz bringen. Es steht und fällt immer damit, wie wir es umsetzen, egal was du dir einfallen lässt. Es geht darum: Passt das Spiel? Läuft es in unsere Richtung? Machst du in den entscheidenden Phasen auch die Tore? Das war gegen Dresden so. Du kannst versuchen, das zu beeinflussen, wenn du den Glauben daran hast und nachhaltig arbeitest."

…die verschärfte Konkurrenzsituation für im Angriff: "Wenn du nicht spielst, kannst du nicht zufrieden sein. Es gehört dazu, dass man auch mal enttäuscht ist. Wenn man das nicht ist, ist es auch nicht richtig. Da bin ich als Trainer auch mal derjenige, auf den sie draufhauen dürfen und an dem sie sich auslassen dürfen. Ich kann es gut nachvollziehen, weil ich als Spieler selber in der Situation war. Es darf sich halt nur nicht übertragen, dass du keine Leistung bringst und dich hängen lässt. Aber das sind alles Spieler, die keine Kandidaten dafür sind. Ich hatte in den Gesprächen nie das Gefühl, dass sie sich nicht zu 100 Prozent reinhängen. Wir gewinnen mit Anthony Modeste noch einen guten Spieler dazu, der eine Qualität hat und uns als Mannschaft noch stärker macht."

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PL. Verein Pkt.
1 Hamburger SV 34
2 1. FC Köln 33
3 1. FC Union Berlin 28

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