Profis | 18.12.2018

Stimmen nach Magdeburg

Terodde: „Dahin gehen, wo’s wehtut“

Nach dem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Magdeburg sprach NetCologne FC-TV mit Torschütze Simon Terodde, Geburtstagskind Marcel Risse und Trainer Markus Anfang.

Simon Terodde: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hatten auch eine große Chance zum 1:0. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt das Tor gemacht und auch nach der Halbzeit, das war unglaublich wichtig. Am Ende haben wir dann nochmal zugeschlagen und verdient 3:0 gewonnen. Bei meinem Tor war ich mir nicht sicher ob er reingeht, deswegen bin ich hingegangen. Ich habe meinen Körper angespannt und den Pfosten mitgenommen. Als Stürmer muss man dahin gehen, wo es wehtut. Das Spiel geht vielleicht nicht in die Geschichtsbücher ein, aber die drei Punkte sind das Wichtigste. Nach dem Spiel in Hamburg haben wir eine richtig gute Serie hingelegt, viele Tore geschossen und hinten nichts anbrennen lassen. Die Karnevalszeit geht ja noch ein bisschen, wir wollen weiter angreifen.“

Marcel Risse: „Das letzte Mal, dass ich fünf Spiele in Folge gewonnen habe, war in Mainz mit sieben Siegen vom Start weg. Es wäre schön, wenn wir mit dem FC diese Serie nochmal herstellen können und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Über das ganze Spiel gesehen waren wir schon überlegen. Magdeburg hatte zwar in der ersten Halbzeit ein oder zwei Torchancen, aber dann haben wir das 1:0 geschossen und nach der Halbzeit relativ schnell das 2:0. Das Spiel hat sich danach ziemlich lang beruhigt. Wir haben das clever runtergespielt. Wir hätten vielleicht noch das eine oder andere Tor machen können, dann wäre schon etwas früher Ruhe eingekehrt.“

Markus Anfang: „Wir haben richtig gut angefangen und hätten durch zwei gute Chancen frühzeitig in Führung gehen können. Dann ist Magdeburg besser ins Spiel gekommen mit ein paar guten Konteraktionen. Es ist dankbar, wenn du kurz nach der Halbzeit das 2:0 machst. Es läuft gut und wir werden alles dafür tun, dass es gegen Bochum genauso läuft. Aber es ist kein Selbstläufer, wir müssen weiter hart daran arbeiten. Es hat schon die Vergangenheit gezeigt, dass wir breit aufgestellt sind und uns auf alle verlassen können. Wir versuchen jeden mitzunehmen. Das, was wir in den letzten fünf Spielen gemacht haben, müssen wir auch gegen Bochum umsetzen. Wir müssen mit dem Selbstvertrauen, dem Mut und der Leidenschaft rausgehen und immer daran glauben, dass wir unser Spiel, so wie wir es heute gemacht haben, gestalten können.“

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