Club | 01.10.2022

FC rät Fans von Reise nach Belgrad ab

Urteilsbegründung eingegangen

Der 1. FC Köln hat am späten Freitagabend die schriftliche Begründung des UEFA-Urteils nach den Gewalttaten in Nizza erhalten und prüft nun die Erfolgsaussichten für die Einlegung von Rechtsmitteln vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS).

Der 1. FC Köln lässt keinen Interpretationsspielraum zu, dass er für eine konsequente Aufklärung der Vorgänge und eine harte Bestrafung der Gewalttäter steht. Die durch das Urteil der UEFA verhängten Kollektivstrafen lehnt der 1. FC Köln hingegen ab. Ein generelles Verbot von Gästetickets bestraft zu Unrecht die Vielzahl friedlicher FC-Fans. Solche Strafen haben sich in der Vergangenheit auch nicht als zielführend erwiesen, um Gewalt im Stadion zu verhindern.
 
Der Gang des 1. FC Köln vor den CAS steht damit aber noch nicht fest. Der 1. FC Köln wird diesen Schritt verantwortungsvoll prüfen und die Erfolgsaussichten in rechtlicher, aber auch in zeitlicher Hinsicht - angesichts des bereits in zehn Tagen bei Partizan Belgrad stattfindenden Auswärtsspiels - abwägen. 
 
Unabhängig vom weiteren Verlauf der juristischen Aufarbeitung raten Vorstand und Geschäftsführung aus Sicherheitsgründen mit großem Nachdruck allen Fans davon ab, Karten für die Partie in Belgrad beim Heimverein zu erwerben oder ohne Tickets nach Belgrad anzureisen.

  • empfehlen

Tabelle

Menu
Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
12Bayer 04 Leverkusen18
131. FC Köln17
14FC Augsburg15
Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
1Nice9
2Partizan Belgrade9
31. FC Köln8
4Slovácko5

FC-FANSHOP