Profis | 12.01.2022

Interview vor Bayern-Spiel

Uth: „Die breite Brust haben wir uns erarbeitet“

Nach der Trainingseinheit am Mittwoch war Offensivspieler Mark Uth in der Mixed-Zone zu Gast und sprach mit den Journalisten über den Auswärtssieg bei Hertha BSC, das bevorstehende Duell mit dem FC Bayern München und seine persönliche Rolle in der Mannschaft.

Mark Uth über…

…den Sieg bei Hertha BSC: „Wenn man mit einem Sieg ins neue Jahr startet, ist es umso schöner. Trotz der schwierigen Platzverhältnisse haben wir guten Fußball gespielt. Wir sind froh, das intensive Spiel in Berlin gewonnen zu haben. Das hilft uns natürlich in den kommenden Wochen. Die breite Brust haben wir uns erarbeitet.“

…den aktuellen Tabellenplatz: „Das ist eine schöne Momentaufnahme. Wir wollen den Weg, den uns Steffen Baumgart vorgibt, weitergehen. Wenn wir so weitermachen, schauen wir am Ende der Saison, wo wir landen.“

…die bevorstehende Partie gegen den FC Bayern München: „Wir gehen in jede Begegnung mit der Einstellung rein, das Spiel zu gewinnen – auch gegen die Bayern. Wir wissen, wie schwer das wird. Wir müssen dafür einen Sahnetag haben. Ich wüsste aber auch nicht, wieso das nicht mal klappen sollte. Wir werden alles reinhauen.“

…die Personalprobleme bei den Münchenern: „Mit Blick auf die Startaufstellung gegen Gladbach weiß ich nicht, ob das sonderlich schlechter war als zuvor. Die Corona-Pandemie ist und bleibt natürlich ein heikles Thema. Hoffentlich bleiben die meisten Teams davon verschont.“

…die geringe Stadionauslastung: „Gerade für uns, in unserem schönen Stadion, ist es total bitter, dass nicht mehr Fans dabei sein können. Die Fans pushen uns immer nach vorne und tragen die Mannschaft. Wir müssen die Situation annehmen und das Beste draus machen.“

…seine Treffsicherheit in Duellen mit dem FCB: „Ich weiß nicht, warum es in Partien gegen die Bayern immer so gut für mich klappt. Ich würde aber generell lieber weniger Tore gegen sie schießen und dafür häufiger gewinnen. Das wäre auch am Wochenende besser, aber auch ich werde wieder alles reinhauen.“

…die Vorfreude: „Wir freuen uns auf jedes Bundesligaspiel. Es ist einfach der schönste Beruf, den es gibt. Dabei ist es egal, ob wir die Bayern zu Gast haben oder in Berlin auf die Hertha treffen. Es ist immer sehr schön. Es ist etwas Besonderes. Die Vorfreude ist groß.“

…seine läuferische Entwicklung: „Den Fußball, den Steffen Baumgart pflegt, ist natürlich anders als der, den ich in den Jahren davor gespielt habe. Wir müssen als Offensivkräfte sehr viel mit nach hinten arbeiten. Ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt. Es tut mir sehr gut und macht mir Spaß. Ich glaube, das sieht man an den Kilometern, die zurücklege.“

…seine persönliche Rolle: „Meine Ausbeute in den vergangenen Partien war wieder besser. Auch wenn ich keine Vorlage mache oder keinen Treffer erziele, will ich der Mannschaft anderweitig helfen. Mein Anspruch ist es natürlich, mehr Scorerpunkte auf dem Konto zu haben.“

…den Unterschied zwischen ihm und Seb Andersson: „Unsere Spielweisen sind schon unterschiedlich. Ich kann natürlich mehr um Tony herumschleichen, da die Bälle fordern, um sie dann tief zu spielen. Seb ist sehr gut darin, Bälle festzumachen. Wir werden ihn im Laufe der Saison auch wieder brauchen. Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben, genau wie Tony und Ondrej. Wir teilen uns die Positionen auf. Meiner Meinung nach sind wir gut besetzt.“

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