Profis | 13.06.2020

Stimmen zur Partie gegen Union Berlin

Uth: „Wir erspielen uns zu wenig Chancen“

Nach dem 1:2 gegen Union Berlin äußerten sich Cheftrainer Markus Gisdol, Rafael Czichos, Mark Uth und Sebastiaan Bornauw zum Spielverlauf und den Gründen für die Niederlage.

Rafael Czichos: „Wir haben uns träge machen lassen. Wir wussten, dass es ein Spiel mit vielen Zweikämpfen und hohen Bällen und wird. Wir hatten kein Tempo in unserem Spiel und Union hat es gut gemacht, wenn wir mit hohen Bällen agiert haben. Dann kriegen wir Gegentore nach Standards, das war zu einfach. Man hatte fast das gesamte Spiel über nicht das Gefühl, dass wir wirklich frisch im Kopf sind. Wir müssen uns an unsere eigene Nase fassen, denn so ein Spiel müssen wir eigentlich nicht verlieren. Aber dafür hätten wir passsicherer sein müssen und mehr Tempo im Spiel gebraucht. Uns muss allen klar sein, dass das heute insgesamt zu wenig war. Wir müssen das schleunigst verbessern, denn am Mittwoch wartet der nächste Brocken.“ 

Sebastiaan Bornauw: „Wir wussten, dass Union nach Standards gefährlich ist, aber wir hätten sie besser verteidigen können. Normalerweise dürfte das auch kein Problem sein. Wir müssen jetzt nach vorne schauen.“

Mark Uth: „Mein Gefühl war, dass ich in der letzten Szene im Strafraum umgelaufen werde und es Elfmeter hätte geben müssen. Aber nichtsdestotrotz erspielen wir uns offensiv zu wenig Chancen. Die tiefen Laufwege fehlen. Wenn wir vor der gegnerischen Kette aufdrehen, klappt der Steckpass nicht. Wir müssen viel mehr Torchancen kreieren und die dann auch nutzen. Das fehlt uns nach der Corona-Pause. Wir müssen jetzt regenerieren und dann alles reinhauen gegen Leverkusen. Wir sind rechnerisch noch nicht durch. Wir müssen weiter Vollgas geben.“ 

Markus Gisdol: „Wir sind ganz gut reingekommen, sind dann aber zu ungeduldig gewesen und haben fast nur noch mit langen Bällen agiert. Bei den Gegentoren nach Standards waren wir unachtsam. Aus den wenigen Chancen, die uns der Gegner bietet, müssen wir mehr machen. Das gelingt uns derzeit nicht. Wir mussten hohen Aufwand betreiben, um zu Torchancen zu kommen, haben es dem Gegner aber zu leicht gemacht, seine Tore zu erzielen. Wir hatten 60 Prozent Ballbesitz und laufen deshalb weniger. Aber wenn der Gegner neun Kilometer mehr läuft, ist das zu viel. Es sind überall ein paar Meter, die wir nicht machen. Ich will, dass die Spieler an ihre Grenzen gehen. Wir werden uns jetzt neu ausrichten, denn gegen Leverkusen erwartet uns ein ganz anderes Spiel als gegen Union und Augsburg. Wir alle müssen eine Schippe drauflegen.“

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
131. FSV Mainz 0537
141. FC Köln36
15FC Augsburg36