Profis | 30.07.2022

Stimmen nach dem Aus in Regensburg

Uth: „Wir müssen das Ausscheiden analysieren“

Der 1. FC Köln ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Nach der Niederlage im Elfmeterschießen beim SSV Jahn Regensburg sprachen Mark Uth, Timo Hübers, FC-Geschäftsführer Christian Keller, Timo Horn und FC-Cheftrainer Steffen Baumgart über das Aus.

Mark Uth: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass wir in der ersten Runde des DFB-Pokals rausgeflogen sind. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, die zweite Halbzeit hat ganz klar uns gehört. Vielleicht müssen wir vor der Verlängerung das 3:2 machen. Regensburg hat es gut gemacht. Das Elfmeterschießen ist immer eine Lotterie. Wir müssen das Ausscheiden analysieren, werden uns aber ab Mitte der Woche auf die Bundesliga fokussieren.“

Timo Hübers: „Kurz nach dem Schlusspfiff ist die Situation natürlich ernüchternd. Wir hatten es selbst in der Hand. Ab dem Ausgleich war es eine Partie auf ein Tor. Ab und zu hat uns die letzte Durchschlagskraft gefehlt. Nichtsdestotrotz hatten wir große Chancen. Dementsprechend sollten wir bei uns ansetzen, warum wir heute nicht weitergekommen sind. Es war das erwartet schwere Spiel.

FC-Geschäftsführer Christian Keller: „Kurz nach Schlusspfiff fühlt es sich richtig schlecht an. Am Schluss müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Zwischen der 15. und 30. Minute hatten wir 15 schwache Minuten, lagen verdient mit 0:2 zurück. Wir kommen dann gut zurück und haben noch einige Chancen, um das 3:2 zu erzielen. Im Elfmeterschießen hatte Jahn Regensburg mehr Zutrauen in die eigenen Abschlüsse, als es bei uns der Fall war. Soweit darf es aber gar nicht erst kommen, wir müssen die Partie vorher schon entscheiden.“

Timo Horn: „Wir sind nicht gut in die Begegnung gekommen. Gerade Mitte der ersten Halbzeit haben wir nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind dann besser ins Spiel gekommen und haben den Ausgleich erzielt. In der Verlängerung war es ein Spiel auf ein Tor, die Regensburger waren stehend K.o.. Wir konnten nochmal zulegen und hätten sicherlich das ein oder andere Tor noch erzielen können. Im Elfmeterschießen kann immer alles passieren. Mit sehr, sehr viel Pech sind wir dann ausgeschieden. Ich hatte mehrmals die Ecke richtig geahnt, war oft am Ball dran. So ist es eben. Am Ende kommt alles zusammen.“

Steffen Baumgart: „Glückwunsch an Regensburg. Es war ein intensives Spiel, in der ersten Viertelstunde haben wir es nicht gut gemacht. Danach kamen meine Jungs zurück, wir haben auf zwei Sechser umgestellt und waren am Drücker. Die Leistung meiner Jungs war in Ordnung, über das Ergebnis ärgere ich mich sehr. Wir mussten mit Tony Modeste einen der wichtigsten Spieler auswechseln, weil er einen Tritt bekommt, obwohl der Ball schon weit weg war. Das war schwierig. Ich war mit zwei, drei Schiri-Entscheidungen nicht ganz zufrieden, aber daran lag die Niederlage nicht. Insgesamt hat Herr Brych normal gepfiffen. Wir hatten viele Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Bei den Elferschützen fragen wir die Jungs, wer schießen will. Dazu drängen will ich niemanden. Ein Elfmeterschießen ist keine einfache Situation. Linton ist reingekommen, als der Gegner schon etwas müde war. Dann konnte er seine Schnelligkeit gut einsetzen und er hatte gute Aktionen im Eins-gegen-Eins.“

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12Bayer 04 Leverkusen18
131. FC Köln17
14FC Augsburg15
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2Partizan Belgrade9
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4Slovácko5

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