Profis | 15.04.2018

Stimmen nach Berlin

„Verstehe den Unmut der Fans“

NetCologne FC-TV sprach nach der Niederlage in Berlin mit Dominique Heintz, Leonardo Bittencourt und Cheftrainer Stefan Ruthenbeck.

Dominique Heintz: „Die Fans haben die ganze Zeit hinter uns gestanden. Wir haben uns alle mehr erhofft heute. Es tut mir leid für den Verein und die Fans, dass wir es nicht schaffen, ein 1:0 über die Zeit zu kriegen und da unten drinstehen. Wir hatten auch nach dem Rückstand noch zwei, drei gute Chancen, als wir teilweise frei vor dem Tor standen. Da haben wir die falschen Entscheidungen getroffen. Als ganze Mannschaft haben wir das heute viel zu einfach hergeschenkt, deshalb kann ich die Wut der Fans voll und ganz nachvollziehen. Wir wollen jetzt aus der Saison das Beste machen und uns nicht aufgeben. Aber es ist auch klar, dass es fast vorbei ist nach dem Spiel heute.“

Leonardo Bittencourt: „Ich verstehe die Emotionen der Fans. Die reisen viele Kilometer nach Berlin. Da kann ich den Unmut der Fans verstehen, ich möchte mich bei ihnen bedanken, dass sie trotzdem den Weg auf sich nehmen. Solange alles friedlich bleibt, höre ich mir die Kritik der Fans auch gerne an und stehe meinen Mann. Wenn man so aus der Halbzeit rauskommt, dann hat man es aber auch ganz einfach nicht anders verdient. Die Saison macht uns Spieler und die Fans ein paar Jahre älter, das kostet einfach enorm viel Kraft. Wir werden auch weiterhin alles für den Verein tun. Und wenn es am Ende runtergeht, dann wenigstens mit Ehre und Würde. Ich kenne meine Mannschaft und ich weiß, dass wir am nächsten Spieltag wieder alles reinwerfen werden.“

Stefan Ruthenbeck: „Es tut weh. Ich denke, wir waren nicht schlechter als Hertha. Es gab viele Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Videoassistent beim 2:1 nicht eingegriffen hat. Berlin hat es clever gemacht und die Konter gut gefahren. Uns hat vorne auch das Quäntchen Glück gefehlt. Hinten lassen wir einfach zu viel zu, da gehört aber die ganze Mannschaft zu. Ich verstehe den Unmut der Fans. Aber ihnen muss auch klar sein, wie viel Herzblut diese Mannschaft hat. In der Kabine werden Tränen vergossen, die Jungs lieben den Verein und identifzieren sich. Die Mannschaft hat einen super Charakter. Ein Fünkchen Hoffnung ist noch da, aber auch wenn es bald möglicherweise um nichts mehr gehen sollte, sind wir weiterhin in der Pflicht, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen.“

Die kompletten Stimmen sehen FC-Mitglieder bei NetCologne FC-TV:

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PL. Verein Pkt.
1 Hamburger SV 27
2 1. FC Köln 24
3 1. FC Union Berlin 23

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