Profis | 06.02.2018

Marco Höger

„Wir müssen clever sein“

In der Hinrunde musste Marco Höger mehrfach mit muskulären Problemen aussetzen. In der Rückrunde stand er bislang in jedem Spiel auf dem Platz. Im Interview mit NetCologne FC-TV spricht der Mittelfeldspieler über die Lehren aus der Niederlage gegen Dortmund, das nächste Endspiel und über Euphorie im Abstiegskampf.

Marco, am Samstag geht es bereits mit dem nächsten Endspiel weiter. Was erwartest du für eine Partie bei Eintracht Frankfurt?
Es wird sicherlich ein hartumkämpftes Spiel. Wir wissen, dass Frankfurt sehr robust ist und sehr körperbetont spielt – besonders zu Hause.  Es ist immer unangenehm in Frankfurt zu spielen. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel. 

Der Trainer hat nach der Partie gegen Dortmund davon gesprochen, dass etwas zu viel Euphorie im Spiel war. Wie bekommt man es hin, die richtige Balance zu finden, wenn es eigentlich in jedem Spiel um alles oder nichts geht?
Euphorie ist gut. Gerade in Heimspielen wissen wir, dass wir die Euphorie mitnehmen sollten und dass sie uns ein Stück weit tragen kann. Aber es ist natürlich immer gefährlich, in gewissen Situationen zu euphorisch zu sein – so wie vor dem dritten Gegentor im Spiel gegen Dortmund. Gegen Dortmund sind wir ins offene Messer gelaufen, was dann auch prompt bestraft wurde. Das hat der Trainer gut angesprochen. Wir wissen, dass wir es das nächste Mal besser machen müssen und wollen dies bereits gegen Frankfurt am Wochenende umsetzen. 

Worauf wird es in Frankfurt auf dem Platz ankommen? 
Das Zweikampfverhalten in Frankfurt wird wichtig sein. Sie haben viele robuste Spieler, die stückweit schon sehr erfahren und abgezockt sind. Da müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und schauen, dass wir direkt zu Anfang den einen oder anderen Nadelstich nach vorne setzen. 

Inwieweit war die Niederlage gegen Dortmund ein Dämpfer? Oder kann man trotzdem das Positive rausziehen für das Spiel gegen Frankfurt? 
Niederlagen sind unabhängig von unserer Situation natürlich immer ein mentaler Dämpfer. Ich glaube aber, dass die ganze Mannschaft, die ganze Stadt und die Fans vor dem Fernseher und im Stadion gesehen haben, dass der FC ein gutes Spiel gemacht hat und dass der Wille da ist. Wir müssen jetzt schauen, dass wir clever sind und auch punkten. Denn gegen Dortmund war definitiv mehr drin.

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