Club | 10.07.2017

Christopher Street Day

Zeichen für Toleranz

Auch in diesem Jahr hat der 1. FC Köln mit einem eigenen Wagen am Christopher-Street-Day in Köln teilgenommen. Zahlreiche FC-Fans waren dabei.

950.000 Besucher und 30.000 Teilnehmer setzten am Sonntag in Köln ein Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt. Bei Europas größter CSD-Demoparade demonstrierten sie gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von Homosexuellen, Transgender, bi- und intersexuellen Menschen. Der 1. FC Köln war zum vierten Mal in Folge mit einem eigenen Wagen beim Höhepunkt der jährlichen Cologne Pride vertreten.

Angelehnt an das Gründungsjahr des 1. FC Köln startete der FC auch in diesem Jahr mit der Wagennummer 48. Kaum hatte sich der rot-weiße Wagen an der Deutzer Brücke in Bewegung gesetzt, wurden er mit lauten FC-Rufen begrüßt. Immer wieder stimmten Zuschauer am Paradeweg die FC-Hymne an oder feierten den Wagen mit „Europapokal“-Rufen.

Neben FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle waren die beiden FC-Vizepräsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach auf dem Wagen dabei. Von den FC-Frauen feierten Nicole Bender, Carolin Dej, Theresa Gosch, Meike Meßmer, die ehemalige Spielerin Tugba Tekkal und U17-Trainerin Magdalena Schiefer mit.

Angeführt wurde der FC-Wagen von 45 FC-Cheerleadern und von einer Fußgruppe aus 200 FC-Fans und Mitgliedern des schwul-lesbischen Fanclubs „andersrum rut-weiß. Der FC-Fanclub feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Stephan Köker aus dem FC-Mitgliederrat ist Mitglied von „andersrum rut-wieß“. Wie in den Vorjahren organisierte er die Teilnahme als Wagenleiter. „Es ist phänomenal, dass so viele FC-Fans beim CSD dabei sind und so gemeinsam mit uns ein Zeichen für Vielfalt setzen“, sagt Köker.

Der CSD stand in diesem Jahr unter dem Motto „Nie wieder!“. Das Motto erinnert an die NS-Zeit und mahnt, dass sich die schrecklichen Ereignisse der damaligen Zeit nicht wiederholen dürfen. Eine Zeit, in der auch Schwule und Lesben verfolgt wurden.

"Der 1. FC Köln und der CSD passen sehr gut zusammen. Der FC steht für Vielfalt und Toleranz." / Alexander WehrleMit seiner Teilnahme am CSD zeigt der FC Flagge. „Der 1. FC Köln ist spürbar anders und er setzt sich für Menschen ungeachtet ihrer Religion, Herkunft oder Sexualität ein“, sagt FC-Vizepräsident Toni Schumacher. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt: „Der 1. FC Köln und der CSD passen sehr gut zusammen. Der FC steht für Vielfalt und Toleranz und es ist uns wichtig, als Fußballverein ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen.

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PL. Verein Pkt.
1 Hamburger SV 34
2 1. FC Köln 33
3 1. FC Union Berlin 28

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