
CSD-Demo 2026: FC setzt Zeichen für Vielfalt
05.07.2026
Der 1. FC Köln hat am Sonntag gemeinsam mit dem Fanclub „Andersrum rut-wiess“ auf der CSD-Demo-Parade in Köln wieder ein Zeichen für Vielfalt und Menschenrechte gesetzt. Unter dem Motto „Für Queerrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“ kamen wieder einmal rund 300 Mitglieder, Fans, Mitarbeitenden und Offizielle zusammen, um für Vielfalt und gegen Diskriminierung zu demonstrieren. Auf dem eigenen FC-Wagen mit der Startnummer 48 waren unter anderem FC-Vizepräsident Jörg Alvermann, die FC-Profis Amelie Bohnen, Timo Hübers und Luca Waldschmidt sowie FC-Cheftrainerin Britta Carlson.
Der Christopher Street Day bringt jedes Jahr über eine Million Menschen aller Herkünfte in der Domstadt zusammen. Der FC nahm bereits zum zwölften Mal an der Demo teil.
Gegen 13 Uhr setzte sich der Wagen bei angenehmen Sommertemperaturen auf der Deutzer Brücke in Bewegung. Vom Startpunkt führte die Route über die Schildergasse zum Neumarkt und Friesenplatz. Von dort steuerte der bunte Demozug auf den Kölner Dom zu, wo die Veranstaltung traditionell endete.
„Köln steht wie kaum eine andere Stadt für Buntheit, Vielfalt und Weltoffenheit. Genau dafür steht auch der 1. FC Köln. Der FC ist laut, bunt und vielfältig, das wollten wir auch heute wieder sein. Der CSD ist eine Demonstration und wir standen heute hier, um ein Zeichen zu setzen“, sagte FC-Vizepräsident Jörg Alvermann.
FC-Cheftrainerin Britta Carlson und FC-Profi Timo Hübers waren bereits zum wiederholten Male bei der Demonstration dabei. „Es steht außer Frage, dass der FC am CSD teilnimmt. Wir stehen für Diversität, Menschen und alle Kulturen. Mir ist es wichtig, dass wir füreinander einstehen, deswegen wollte ich wie im letzten Jahr auch diesmal wieder dabei sein“, erklärte Carlson.
Die FC-Gruppe war mit weiß-roten adidas-Shirts ausgestattet worden. Dazu wurde der Tross durch eigens mitgebrachte Schals und jeder Menge „Lebe wie du bist!“-Fahnen geschmückt. Am Streckenrand standen unzählige Zuschauende, die für eine tolle und fröhliche Atmosphäre sorgten. Dank den bunten Outfits, vielen lachenden Gesichtern und guter Musik begeisterte der CSD auch in diesem Jahr wieder die Massen.
Timo Hübers sagte: „Für mich ist es selbstverständlich, heute hier gewesen zu sein und gegen Diskriminierung und für Akzeptanz ein Zeichen zu setzen. Jeder, der heute hier war, hat gesehen, dass es eine sehr runde und fröhliche Veranstaltung war.“




















