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Der FC gratuliert Thomas Häßler zum 60. Geburtstag
Beim 1. FC Köln ging einst sein Stern auf und bis heute ist er der letzte FC-Spieler, der als Deutschlands Fußballer des Jahres ausgezeichnet wurde. Welt- und Europameister Thomas „Icke“ Häßler feiert am heutigen Samstag seinen 60. Geburtstag. Die gesamte FC-Familie wünscht ihm dazu alles Gute.
Der gebürtige Berliner wurde in seiner Heimatstadt als Fußballer ausgebildet und machte 1983 beim Jugendländerpokal in Duisburg erstmals auch andere Clubs auf sich aufmerksam – auch den 1. FC Köln um den damaligen Sporttechnischen Leiter Hannes Löhr. Dieser sprach Häßler noch in Duisburg an und wenige Tage später unterschrieb dieser seinen ersten Vertrag beim FC. Damit entschied er sich unter anderem gegen Angebote von Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach. „Ich hatte schon in der Sportschau immer mit dem FC gezittert. Jetzt war ich am Ziel meiner Wünsche“, sagte er.
In der Domstadt spielte Häßler zunächst in der A1-Jugend unter Christoph Daum, ehe er 1984 zu den Profis aufstieg. Dort waren die Anfänge schwierig. Häßler kam in seiner ersten Saison auf nur sieben Einsätze, hatte einen unprofessionellen Lebenswandel und wurde vom inzwischen als Cheftrainer tätigen Hannes Löhr als „schlampiges Genie“ bezeichnet. Auch im zweiten Jahr kam er mehr von der Bank, als dass er in der Startelf stand. Richtig durchgestartet ist „Icke“, der diesen Spitznamen zu Kölner Zeiten aufgrund seiner Berliner Herkunft erhielt, erst in seiner vierten Profisaison – inzwischen unter seinem ehemaligen Jugendtrainer Christoph Daum als Cheftrainer.
Publikumsliebling, Weltmeister, Rekordtransfer
Durch seine Art zu spielen, entwickelte sich der nur 1,66 Meter große Mittelfeldspieler zu einem absoluten Publikumsliebling in Köln. Während er inzwischen Nationalspieler war, spielte er auch mit dem FC oben mit. Durch das verlorene UEFA-Cup-Finale 1985 und zwei Vizemeisterschaften blieb ihm ein Mannschaftstitel mit dem FC allerdings verwehrt. Doch 1989 wurde er als bis heute letzter Spieler des 1. FC Köln als Deutschlands Spieler des Jahres ausgezeichnet.
1990 wurde Häßler mit Deutschland Weltmeister, er kam in fünf von sieben WM-Spielen zum Einsatz, auch im Finale in Rom gegen Argentinien. Es folgte der Wechsel zu Juventus Turin für die damalige Rekordablösesumme von angeblich 17 Millionen Mark. 1996 wurde er mit Deutschland Europameister, auf Vereinsebene folgten Stationen in Rom, Karlsruhe, Dortmund und bei 1860 München, ehe er in Salzburg in der österreichischen Bundesliga seine Karriere beendete. Nach der Karriere zog es ihn nach Köln zurück, er machte an der Sporthochschule den Trainerschein und wurde im Oktober 2006 vom FC als Techniktrainer verpflichtet.
