
El Mala: „Ich habe die Chance, mich zu zeigen“
22.09.2026
Der Anruf kam, als er im Flugzeug saß. Beim ersten Versuch von Bundestrainer Jürgen Klopp konnte Said El Mala noch nicht rangehen. Schnell schrieb er ihm, dass er sich nach der Landung zurückmelden werde. „Das erste Gespräch war dann kurz und knapp“, erzählt der Nationalspieler. „Der Bundestrainer musste zu der Zeit natürlich viele Telefonate führen. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich wieder dabei sein darf. Wir reden noch einmal unter vier Augen, wenn ich vor Ort bin.“
Doch was geht einem durch den Kopf, wenn plötzlich der Bundestrainer anruft? „Man ist schon nervös, aber das ist nach den ersten zehn Sekunden wieder weg. Er steckt dich schnell mit seiner positiven Art an“, erzählt El Mala.
Seine Nominierung ist die Bestätigung seiner guten Entwicklung in den vergangenen Monaten. Auch Jürgen Klopp sind die Treffer und Dribblings des besten FC-Torschützen der vergangenen Saison nicht entgangen. „Es hat ihm gefallen, was er gesehen hat. Das bedeutet, dass ich einige Dinge richtig gemacht habe. Es gibt natürlich noch Themen, an denen ich arbeiten muss. Ich habe aber die Chance, mich zu zeigen, und werde sie nutzen“, sagt der 20-Jährige.
El Mala wurde zum zweiten Mal für die deutsche A-Nationalmannschaft nominiert. Bei seiner ersten Berufung kam er noch nicht zum Einsatz. Das soll sich nun ändern: „Wer gut trainiert, wird auch spielen. Es liegt an mir.“
Bis der Angreifer zur Nationalmannschaft stößt, dauert es noch ein paar Tage. Da der DFB-Kader in zwei Gruppen geteilt wurde, reist El Mala am 27. September zum deutschen Team nach Herzogenaurach. Bis dahin trainiert er in Köln individuell. „Ich habe einen Laufplan und werde noch einmal am Geißbockheim mit dem Ball trainieren“, erklärt er.
Die erste Chance auf sein Debüt hat El Mala am 1. Oktober, wenn die DFB-Auswahl in München auf Serbien trifft. Am 4. Oktober geht es dann zum Abschluss dieser Länderspielphase gegen Griechenland.















