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El Malas: Ein Debüt wie aus dem Drehbuch

01.11.2026
Der 1. FC Köln führt eine Ecke kurz aus. Es läuft die 79. Minute im Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin. 0:1 – der FC braucht dringend ein Tor. Said El Mala flankt vor das Tor, Alessio Castro-Montes verlängert den Ball auf den zweiten Pfosten. Dort lauert der gerade eingewechselte Malek El Mala. Der Angreifer schiebt die Kugel über die Linie. Ausgleich!
Malek läuft in Richtung Eckfahne, Said zur jubelnden Ersatzbank. Allen steht das Grinsen ins Gesicht geschrieben. Denn tatsächlich ist es dem Torschützen gelungen, bei seinem Bundesliga-Debüt direkt zu treffen.
„Ich musste erst schauen, ob er es wirklich war“, sagte Said nach der Partie. „Er stand am zweiten Pfosten, wo er auch stehen sollte. Er hat ein Gespür in der Box, das konnte man heute sehen. Ich freue mich extrem für ihn. Es fühlt sich an, als wäre es mein Tor gewesen.“
Ob Malek nach dem Abpfiff schon realisiert hatte, was an der Alten Försterei passiert war? Wohl kaum. „Es fühlt sich einfach gut an“, erklärte er. „Ich habe erst mit Jahmai gefeiert. Ich habe Said gesucht, der ist erst zur Bank gelaufen. Dann habe ich auf ihn gewartet.“ Auf Höhe des Strafraums trafen sich die Brüder schließlich und feierten Brust an Brust. „Es war alles wie früher“, sagte Malek – nur eben jetzt in der Bundesliga.
Ein Debüt, das selbst ein Schriftsteller nicht kitschiger hätte schreiben können. Doch es ist eben der Sport, der solche Geschichten hervorbringt. Für die El Malas stand nach den Interviews erst einmal eine andere Aufgabe an: Nachrichten beantworten. Said verriet: „Ich habe schon reingeschaut. Das ist katastrophal. Es sind sehr viele Nachrichten. Viel Spaß!“

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