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FC-Akademie: U19 scheidet im DFB-Pokal aus

23.3.2026

Der U19 des 1. FC Köln fehlte ein Schritt zur erneuten Finalteilnahme im DFB-Pokal der Junioren. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck verlor das Halbfinale denkbar knapp in Wolfsburg. Auch die U17 und U21 mussten Dämpfer hinnehmen. fc.de liefert die Ergebnisse der Akademie-Teams im Überblick:

U21: Nächste knappe Niederlage

Die FC-U21 musste am zweiten Spieltag in Folge eine knappe 1:2-Niederlage hinnehmen. Nach der Enttäuschung zuhause folgte an diesem Spieltag die Auswärtspleite beim FC Gütersloh. „Wir konnten unser Spiel auf einem schwierigen Geläuf heute kaum aufziehen. So ist ein Spiel entstanden, das sehr von Standards und technischen Fehlern geprägt war. Hinten raus fehlte dann mit zwei nicht gegebenen Strafstößen und einer verletzungsbedingten Unterzahl das Matchglück“, fasst U21-Cheftrainer Evangelos Sbonias die Partie zusammen.

Nach einem langen Ball und eben einem dieser Standards geriet die FC-U21 mit 0:2 in Rückstand (58./64.). Der eingewechselte Arda Süne glich nach einem schön herausgespielten Angriff der Young Goats aus (65.) und musste 12 Minuten vor Spielende verletzungsbedingt wieder runter. Weil das Wechselkontingent schon aufgebraucht war, lief die FC-U21 dem Rückstand zu zehnt hinterher.

„Wir waren trotz der Unterzahl die deutlich bessere und aktivere Mannschaft hinten raus und haben alles investiert. Mit etwas mehr Glück holen wir hier einen Punkt in Gütersloh. So konnten wir uns aber leider nicht belohnen.“

Am Freitag, 27. März, wartet im Nachholspiel mit den Sportfreunden Siegen der nächste Tabellennachbar auf das Team. Anstoß in Siegen ist um 18.30 Uhr.

U19: Bitterer Spielverlauf in Wolfsburg

Trotz zwischenzeitlicher Führung gelang der FC-U19 am Sonntagmittag im AOK-Stadion in Wolfsburg nicht der große Wurf. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck musste sich gegen den VfL Wolfsburg nach 120 Minuten mit 2:3 geschlagen geben und verpasst damit das Finale um den DFB-Pokal der Junioren.

Die Young Goats, die verletzungsbedingt ohne echten Stürmer in Wolfsburg antraten, waren nach einem Ballverlust im Mittelfeld früh in Rückstand geraten (10.). Doch nur 30 Sekunden später hatte Arian Römers die Antwort parat: Der Mittelfeldspieler lief in eine Flanke des starken Jason Ponente Ramirez ein und köpfte zum Ausgleich ein (11.).

Es entwickelte sich eine hochintensive Partie, in der beide Mannschaften um jede Ballbesitzphase kämpften und zu jeder Zeit das Spiel in die eine oder andere Richtung hätte kippen können. Nach dem Pausenpfiff begann die stärkste Phase der Young Goats. Ein Angriff nach dem anderen rollte vor allem über die rechte Seite mit Ponente Ramirez und Rechtsverteidiger David Fürst. Letztgenannter nahm sich in der 58. Minute ein Herz, dribbelte nach innen und traf per Traumtor mit seinem schwächeren linken Fuß in den Winkel zur Führung für den FC.

„Wir sind heute ausgeschieden, weil wir das Momentum nach unserer Führung nicht genutzt haben. Wir hatten nach dem 2:1 zwei riesige Chancen auf das dritte Tor und waren da zu unsauber. Am Ende haben sieben Minuten zum Sieg nach 90 Minuten gefehlt. Das ist natürlich sehr bitter“, so Ruthenbeck.

Denn in der 83. Minute glich der VfL nach einer Ecke zum 2:2 aus und rettete sich in die Verlängerung. Kurz vor der Halbzeit war es dann ausgerechnet ein Eigentor, das das FC-Pokalaus besiegelte. Weil hintenraus die Durchschlagskraft und durch die dünne Personalsituation offensiv Impulse fehlten, fanden die Young Goats keine Antwort mehr.

„Wenn man sich die Werte heute anschaut, dann sind die Jungs heute unfassbar marschiert und haben viel investiert. Wir müssen an ein paar Details in den nächsten Wochen arbeiten. Wir haben gegen eine der besten Mannschaften Deutschlands einen tollen Fight geliefert und können auch stolz sein.“

Am kommenden Wochenende (Sonntag, 19. März, 11 Uhr) steht die FC-U19 vor dem nächsten schwierigen Spiel. Dann kommt der HSV.

U17: Moral in Unterzahl bewiesen

Glückwunsch an die FC-U17! Die Mannschaft von Vladyslav Moschenski hat sich durch das 3:3-Unentschieden in Kaiserslautern sicher für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

„Das war, wie gegen Nürnberg, wieder eine wilde erste Hälfte. Wir müssen uns heute vorwerfen, dass wir die drei Führungen nicht geschafft haben, länger zu halten. Das ist dann eine Frage des Game-Managements. Nach der Halbzeit kann ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen, sie hat füreinander gekämpft und ist in Unterzahl zurückgekommen“, fasst Moschenski die Partie zusammen.

Seine Young Goats waren mit dem Anpfiff durch das Tor von Jan Colles in Führung gegangen, nur drei Minuten später glich der FCK aus (5.). Wenige Minuten später das gleiche Bild: Benjamin Hütten brachte die FC-U17 wieder in Führung (10.), ehe ein Eigentor den erneuten Ausgleich für die Roten Teufel herbeiführte.

Weil es auf FC-Seite zu einer überzogenen roten Karte kam, agierten die Young Goats ab der 41. Minute in Unterzahl. „Hier muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. In Unterzahl so füreinander zu laufen und zu kämpfen, dass wir hier einen Punkt mitnehmen, ist sehr stark gewesen.“

In der 51. Minute brachte Simon Neugebauer seine Mannschaft zu zehnt sogar mit 3:2 in Führung. Doch wie auch bei den ersten beiden FC-Toren ließ die Antwort des 1. FC Kaiserslautern nicht lange auf sich warten: Trotz eines klaren Handspiels des FCK-Stürmers zählte das Tor zum 3:3-Endstand.

Die FC-U17 bleibt durch das Unentschieden aber weiterhin ungeschlagen und geht als Teilnehmer für die Endrunde auf dem ersten Tabellenplatz bis zum Heimspiel gegen den FC Bayern München in eine dreiwöchige Osterpause.