
FC zieht in Würzburg in die zweite Runde ein
24.08.2026
Der 1. FC Köln steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Bis dahin war es aber ein langer Montagabend bei den Würzburger Kickers, der mit ordentlich Nervenkitzen verbunden war. Die Kickers gingen in Durchgang eins sogar in Führung, ehe Isak Johannesson die Partie in Halbzeit zwei mit einem Doppelpack drehte.
Der FC kam gut in die Partie und hatte die ersten Chancen. Ragnar Ache köpfte nach einer Ecke von Alessio Castro-Montes gefährlich aufs Tor, doch Kickers-Keeper Marko Rajkovacic tauchte ab und fischte den Ball aus dem flachen Eck (8.). Kurz danach zog Said El Mala von links in den Strafraum. Sein Schuss wurde abgefälscht und wurde so zur Bogenlampe, die Rajkovacic gerade noch über die Latte lenkte (10.).
Kickers gehen in Führung
Nach einer Viertelstunde wurden aber auch die Kickers mutiger – und schlugen eiskalt zu. Im Anschluss an eine abgewehrte Ecke brachte Liam Omore den Ball in den Strafraum. Kein Kölner ging entscheidend zum Ball und so konnte ihn David Abrangao über die Linie drücken (18.) – Führung des Underdogs!
In der Folge tat sich der FC schwer und kam über einzelne Momente nicht hinaus. Doch in der Nachspielzeit von Durchgang eins muss der Ausgleich fallen. Bülter spielt den Ball im Strafraum scharf quer, der überraschte Luka Lochoshvili, muss nur noch über die Linie drücken, bekommt aber die Füße nicht mehr sortiert und der Ball landet am Pfosten.
Johannesson dreht die Partie
Nach dem Seitenwechsel tat sich der FC zunächst schwer, große Torgefahr zu erzeugen. Bis zur 62. Minute. Bülter brachte den Ball von links scharf ins Zentrum, Ache legte ab und Isak Johannesson drückte den Ball über die Linie (62.). Und der Isländer schlug wenig später erneut zu. In der 77. Minute legte der kurz zuvor erst eingewechselte Linton Maina ab auf Johannesson, der mit einem schönen Schlenzer vom rechten Strafraumeck das 2:1 erzielte – die Partie war gedreht!
Die Würzburger warfen in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne – und in der Nachspielzeit hatte der FC mächtig Glück. Ivan Franjic flankte von links an den zweiten Pfosten, wo Liam Omore den Ball direkt nahm und ihn an den Pfosten zimmerte. Somit überstand der FC die Nervenschlacht und zog in die zweite Runde ein.
Die Statistik zum Spiel
Tore: 1:0 Abrangao (18.), 1:1 Johannesson (62.), 1:2 Johannesson (77.)
So spielte der FC in Würzburg: Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili (82. Schmied), Mensah (75. Skhiri) – Thielmann (75. Maina), Krauß, Johannesson – Bülter, Ache (75. Dallinga), El Mala (89. Okon-Engstler)















