Der 1. FC Köln gastiert am Sonntagabend bei Eintracht Frankfurt. Das Auswärtsspiel wird um 17.30 Uhr im Deutsche Bank Park angepfiffen. Hier sind die fünf Fakten zur Partie.
Defensive als Schlüssel
Der FC hat sechs Saisonspiele gewonnen – drei mit 1:0 und drei mit jeweils einem Gegentor. In sechs der sieben letzten Partien kassierte der FC mindestens zwei Gegentreffer. Hier könnte FC-Cheftrainer René Wagner bei seinem Debüt ansetzen und Eintracht-Coach Albert Riera als Vorbild nehmen. Seit der Spanier übernommen hat, musste Frankfurt in sieben Spielen lediglich sechs Gegentore hinnehmen.
Konter als Chance
Bei einem defensiveren Ansatz braucht es ein gutes Umschaltspiel. Der FC hat ligaweit die drittmeisten Kontertore erzielt (6). Nur die Bayern und der HSV waren mit zehn Treffern noch erfolgreicher. Die SGE hat in dieser Saison die meisten Gegentore nach einem Konterangriff kassiert (9). Das könnte daran liegen, dass die Eintracht die meisten folgenschweren Ballverluste verzeichnet. Bereits 16-mal traf der Gegner nach einem Ballverlust im Spielaufbau.
Makellose Heimbilanz
Frankfurt feierte in den drei Heimspielen unter Albert Riera drei Siege – und alle zu null. Die ersten drei Partien vor heimischer Kulisse zu null zu gewinnen, war zuvor nie einem anderen Trainer gelungen. Mit einem weiteren Spiel ohne Gegentor würde die SGE den 48 Jahre alten Klubrekord egalisieren.
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El Mala kann Poldi übertreffen
Said El Mala erzielte in den vergangenen beiden Partien jeweils ein Tor. Drei Spiele in Folge hat er in der Bundesliga jedoch noch nicht getroffen. Mit zehn Saisontoren führt er den FC als bester Torschütze an und tritt damit in die Fußstapfen einer Kölner Legende. In der Saison 2003/04 schaffte Lukas Podolski den Sprung aus der FC-Jugend in die Bundesliga und erzielte in seiner Premierensaison ebenfalls zehn Treffer.
Stets gut verkauft
Der FC hat in vier der letzten fünf Partien in Frankfurt nicht verloren. Die letzten drei Spiele endeten jeweils 1:1. Der letzte Auswärtssieg im Waldstadion wurde in der Saison 2019/20 eingefahren. Die Eintracht war damals mit 2:0 in Führung gegangen, ehe der FC das Mittwochabendspiel dank der Tore von Jonas Hector, Sebastiaan Bornauw, Dominick Drexler und Ismail Jakobs fulminant drehte.

