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Gegnercheck: HSV stabil und formstark
Mit dem Hamburger SV trifft der 1. FC Köln am Samstagabend (18.30 Uhr, FC-Liveticker) auf einen formstarken Gegner. Vor dem Duell im Volksparkstadion nimmt fc.de den Gegner unter die Lupe.
Die Lage in Hamburg
Der HSV ist seit Wochen sehr stabil unterwegs. In der Rückrunden-Tabelle belegen die Hanseaten sogar den siebten Platz, von den vergangenen acht Spielen wurde nur eines verloren. Ein Faustpfand dabei: Mit 36 Gegentoren hat der HSV die wenigsten in der unteren Tabellenhälfte kassiert. „Es ist unsere Basis, dass wir defensiv stabil stehen“, sagte HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes im fc.de-Interview. Trotz der positiven Tendenz können sich die Hamburger noch nicht in Sicherheit wiegen, ihr Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt aktuell fünf Punkte.
Die bisherige Saison in Zahlen
Die Bilanz: 7 Siege, 8 Unentschieden, 10 Niederlagen
Tabellenplatz: 10
Torverhältnis: 28:36
Höchster Sieg: 4:0 gegen den FSV Mainz 05 (6. Spieltag)
Höchste Niederlage: 0:5 gegen den FC Bayern (3. Spieltag)
Bester Scorer: Fabio Vieira, 8 Scorerpunkte (4 Tore, 4 Vorlagen)
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Spieler im Fokus
Der HSV hat in seiner Verteidigung ein besonderes Juwel: Luka Vuskovic. Als 18-Jähriger wurde er im Sommer, kurz vor dem Ende des Transferfensters, von Tottenham Hotspurs ausgeliehen. Sein Marktwert hat sich seitdem mehr als verdoppelt. Vuskovic hat, außer einmal gelbgesperrt, alle Partien über 90 Minuten absolviert, mit fünf Treffern ist er als Verteidiger sogar der torgefährlichste Spieler beim HSV. „Der kann alles. Er gibt uns viel Rückhalt. Ich bin froh, dass er in unserer Mannschaft ist“, sagte Mitspieler Nicolai Remberg. „Ich würde immer gerne Weltstar sagen, aber der ist noch so jung und hat noch so viel vor sich. Ich war mit 19 bei weitem nicht so weit.“

Das Personal
Dem HSV werden definitiv Bakery Jatta, Alexander Rössing-Lelesiit und Yussuf Poulsen fehlen. Nicolas Capaldo könnte nach einer Bauchmuskelverletzung wieder dabei sein.
So blickt der HSV auf den FC
„Es ist ein Traditionsduell. Für beide Mannschaften geht es um sehr viel, auch weil die Spiele weniger werden. Das liegt in der Natur der Sache“, sagte HSV-Trainer Merlin Polzin. „Für uns geht es darum, den Fokus weniger auf den Gegner, sondern auf uns und unsere Spielweise zu legen. Das Hinspiel haben wir mit 1:4 verloren. Es war kein schöner Abend, unabhängig davon, wie er zustande gekommen ist, weil es ja noch die eine oder andere Geschichte rund um das Spiel gab. Wir sind gewillt, das Hinspielergebnis wettzumachen. Wir wissen, dass wir dafür eine gute Leistung brauchen und sehr viel laufen müssen.“
