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Gemeinsam für Inklusion: FC beim Special Youth Camp in Basel
07.08.2026
Rund 70 Teilnehmende mit und ohne Behinderung sind vom 26. Juli bis 31. Juli 2026 beim Special Youth Camp in Basel und der umliegenden Region zusammengekommen – erstmalig war der 1. FC Köln als Gastclub vertreten. Im Vordergrund standen neben der Freude am Fußball auch gemeinsame Erlebnisse, internationale Begegnungen und der gelebte Inklusionsgedanke.
Bereits zum 18. Mal organisierten die Scort Foundation und die Football Club Social Alliance (FCSA) das Fußball- und Freizeitcamp für junge Menschen mit Behinderung. Das Special Youth Camp bringt Kinder und Jugendliche sowie Trainerteams und Betreuungspersonen aus Deutschland und der Schweiz zusammen.
Coaching im Tandem
Ein besonderer Fokus des Special Youth Camps lag diesmal auf den Tandems aus Trainerinnen und Trainern, die sich jeweils aus einer Person mit und einer Person ohne Behinderung zusammensetzten. Die Tandems wurden im Vorfeld bereits speziell auf inklusive Fußballangebote vorbereitet. Beim Camp konnten sie das Gelernte direkt auf dem Platz vermitteln und leiteten Trainingseinheiten und zusätzliche Workshops.
Beim campeigenen Special-WM-Turnier übernahmen die Coaches schließlich selbst Verantwortung für die Planung und Durchführung eines Turniers. Die dabei gesammelten Erfahrungen sollen die Trainerinnen und Trainer über das Camp hinaus in ihre Heimatvereine tragen, um dort nachhaltig inklusive Fußballangebote weiterzuentwickeln und einen Beitrag zu mehr Teilhabe am Sport zu leisten.
Mehr als nur Fußball
Neben den Sportangeboten wurden im Camp auch zahlreiche Freizeitaktivitäten angeboten – so auch der gemeinsame Besuch im Kletterwald, der den jungen Menschen Teamgeist, Mut und Kreativität vermittelte. Marie aus der FC-Reisegruppe zeigte sich begeistert: „Das Camp ist sehr gut für mich. Alles macht mir Spaß, das Essen, das Fußballspielen, Passen und Torschuss. Auch das Klettern war gut für mich und hat viel Spaß gemacht. Ich bin hier mit meiner Mannschaft unterwegs und alle sind immer nett und hilfsbereit. Wir reden im Camp auch über Fairplay. Das bedeutet, dass man als Team zusammenhält und niemand ausgegrenzt wird. Im Camp wird niemand ausgegrenzt, das ist Fairplay.“
Die Woche stand unter dem Motto „Fairplay fürs Leben“ und machte deutlich, dass Fairplay nicht auf dem Fußballplatz endet. Die jungen Menschen lernten füreinander einzustehen, sich zu unterstützen und respektvoll miteinander umzugehen.
Gemeinsam für mehr Teilhabe
Für den FC war Tobias Niehus als Betreuer beim Camp dabei. Besonders der Austausch und das Miteinander zwischen den verschiedenen Clubs sind ihm in Erinnerung geblieben: „Die Zusammenarbeit mit den Clubs im Camp passt super. Der Inklusionsfußball ist eine große Familie.“
Barrierefreie Sportangebote und Ausbildungsmöglichkeiten für Trainerinnen und Trainer sind für Menschen mit Behinderung noch immer keine Selbstverständlichkeit. Genau hier setzt das Special Youth Camp an. Es bietet Zugänge zum Sport, bringt junge Menschen zusammen und schafft Begegnungen über Grenzen hinweg. Dabei können sich die Teilnehmenden persönlich weiterentwickeln und erleben, wie gelebte Inklusion im Sport aussehen kann.















