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Özkacar: „Sind uns der Situation bewusst“
Das Feld im Abstiegskampf ist am vergangenen Spieltag noch enger zusammengerückt. Die Plätze 16 bis zwölf trennen aktuell gerade einmal drei Zähler. In dieser Region verweilt auch der 1. FC Köln. „Wir sind uns der Situation bewusst“, sagte FC-Verteidiger Cenk Özkacar nach der Trainingseinheit am Dienstagvormittag. „Wir bleiben positiv und eng beisammen“, fügte der 25-Jährige hinzu. „Jeder hat im Leben in gewisser Weise Druck. Wir sind professionell und arbeiten hart. Dann werden die Ergebnisse wieder kommen.“
Als nächstes wartet das Samstagabendspiel gegen Borussia Dortmund. Der Tabellenzweite spielt eine starke Saison, musste in der vergangenen Woche gegen Atalanta Bergamo und die Bayern aber gleich zwei schmerzliche Niederlagen verkraften. „Wir legen den Fokus klar auf uns. Natürlich müssen wir gegen so einen Gegner unser bestes Spiel zeigen“, erklärte Özkacar. Der BVB bestach in den letzten Wochen vor allem durch seine Standardstärke. Dort zeigte sich der FC lange anfällig, bekam das Problem zuletzt aber immer besser in den Griff. „Die Standardsituationen gewinnen im modernen Fußball an Bedeutung. Wir haben es in den letzten Wochen besser verteidigt. Daran arbeiten wir weiterhin“, fasste der neunfache türkische Nationalspieler zusammen.
Nachdem Özkacar in der Hinrunde nur sporadisch zum Einsatz gekommen war, hat er sich mittlerweile einen Stammplatz erkämpft. In den vergangenen fünf Partien stand er immer in der Startelf. „Ich gebe immer 100 Prozent, im Spiel wie auch in jedem Training. Als die Chance kam, habe ich sie dann gut genutzt.“ Der zweikampfstarke Verteidiger wurde von FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok auf der letzten Pressekonferenz aufgrund seiner Fitness gelobt. Der Coach beschrieb ihn als eine Maschine, die aus einem einzigen Muskel bestehe. „Ich versuche auf meinen Körper zu achten“, antwortete Özkacar nun lachend. „Vor und nach jedem Training lege ich noch eine Einheit ein. So kann ich der Mannschaft auf dem Feld helfen.“
