
Philipp Türoff im Podcast: Der kuriose erste Vertrag
07.07.2026
Der erste Arbeitstag als Geschäftsführer des 1. FC Köln. Neue Verantwortung, neue Kollegen, neue Herausforderungen. Philipp Türoff rechnet mit vielem. Vielleicht mit einem Sponsorenvertrag. Vielleicht mit einem millionenschweren Transfer. Stattdessen landet schon nach kurzer Zeit ein Dokument auf seinem Schreibtisch, das er in seiner bisherigen Karriere noch nie gesehen hat.
„Ziegen-Einstellungsvertrag.“
„Das war tatsächlich einer der ersten Verträge, die ich als Geschäftsführer unterschrieben habe“, erzählt Türoff im FC-Podcast und muss selbst schmunzeln als er auf das Jahr 2022 zurückblickt. Gemeint ist natürlich das Vereinstier des 1. FC Köln, Hennes IX. Schließlich dieser im Kölner Zoo – und genau dieses besondere Verhältnis muss auch vertraglich geregelt werden.
Später sitzt Türoff mit seiner Frau beim Italiener und erzählt von dieser Kuriosität: „Am Nebentisch wurden dann die Ohren immer gespitzter“. Was zunächst unvorstellbar bei einem Bundesligaclub klingt, ist beim 1. FC Köln tatsächlich Teil des Geschäftsalltags.

Zwischen Transferplanungen, Millionenbudgets und Infrastrukturprojekten erinnert diese Geschichte daran, dass der FC eben mehr ist als ein Fußballunternehmen. „Das ist auch der 1. FC Köln“, sagt Türoff. Und wahrscheinlich beschreibt kein anderer Vertrag seinen Start beim FC so treffend wie dieser.
Welche Geschichten sich hinter den Kulissen des Vereins außerdem abspielen, wie Transferentscheidungen entstehen und warum sich Fußball nicht allein mit Zahlen erklären lässt, erzählt Philipp Türoff in der neuen Folge des FC-Podcasts.















