
Schmied: „Tut unglaublich gut für die Seele“
28.10.2026
Joel Schmied ist am Dienstagabend in die Anfangself des 1. FC Köln gerückt – und hat gleich einen wichtigen Beitrag geleistet mit einer guten Leistung beim 5:0-Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Union Berlin. „Der Sieg tut unglaublich gut für die Seele, auch für den Kopf“, sagte Schmied nach der Partie. „Wir wussten, dass es heute extrem wichtig wird für uns.“
Auch wenn man zum ersten Mal in dieser Saison zu Null gespielt hatte, sei man vom Ergebnis gegen Schalke dennoch enttäusch gewesen. „Aber ich hatte das Gefühl, dass wir uns davon gar nicht haben verunsichern lassen“, sagte Schmied. „Wir wussten genau, was auf uns zukommt, dass Union ein sehr aggressives Team ist, das schnell den langen Ball sucht. Darauf waren wir sehr gut eingestellt.“
Im zweiten Durchgang fiel schließlich ein Tor nach dem anderen. „Wenn du das Tor machst und nachlegen kannst, dann ist jeder beflügelt. Dann ist Fußball ziemlich einfach, wenn der Kopf gelöst ist“, so Schmied. Dennoch sei man selbstkritisch und es war nicht alles perfekt, so habe man nach dem 2:0 zu viele einfache Ballverluste gehabt. „Aber wir haben heute endlich mal sehr effektiv gespielt. Es ist zudem cool, dass die Einwechselspieler Akzente setzen konnten. Das tut richtig gut und diese positive Energie nehmen wir mit.“

Eine interessante Szene gab es nach dem ersten Treffer von Said El Mala. Trainer René Wagner holte sich noch während des Torjubels einige Spieler zur Bank. „Union hatte überlagert und das war eine gute Gelegenheit, kurz taktisch etwas anzupassen. Es sind diese Auszeiten, wo man ein, zwei Minuten hat, um kleine Anweisungen zu geben. Das hat der Coach ziemlich clever gemacht und dann haben wir das gut in den Griff bekommen.“
Und so blieb der FC auch zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer. Für Schmied war es der zweite Startelfeinsatz in dieser Saison. Das Zusammenspiel in der Dreierkette mit Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß funktionierte gut. Auch, weil sich die unterschiedlichen Stärken gut ergänzen. „Jahmai überzeugt mit seinem Talent, ist aber noch ein sehr junger Spieler. Ich gehe eher mit Mentalität voran, das hat sehr gut funktioniert. Ich versuche, zu pushen, dass wir auch beim Stand von 3:0 oder 4:0 kein Gegentor kassieren.“
Am Sonntag steht das nächste Spiel an, dann ist der FC in der Liga zu Gast bei Union Berlin an der Alten Försterei. Das Pokalspiel war ein wichtiger Schritt nach vorne. „Ich hoffe, dass wir den Weg jetzt so weitergehen. Intern haben wir Ruhe und wissen genau, was wir können und was wir noch verbessern müssen.“















