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Schwäbe: „Dann geht das Spiel anders aus“
Am Ende konnte er sich an seinem 31. Geburtstag nicht selbst beschenken. Der 1. FC Köln tat viel, um an Marvin Schwäbes Ehrentag Punkte einzufahren, nach 90 Minuten musste man sich im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen aber mit 1:2 geschlagen geben. „Wir haben sehr mutig agiert. Es hat nicht viel gefehlt. Wir hatten in der ersten Halbzeit sehr gute Chancen“, sagte der Kapitän nach der Partie.
„Wenn wir unsere Chancen nutzen, dann geht das Spiel anders aus.“ Unzählige Male scheiterte der FC an Leverkusens Torwart Janis Blaswich. Die beste Chance hatte Said El Mala, als er aus spitzem Winkel das Aluminium traf. Trotz der Überlegenheit ging die Wagner-Elf mit einem Rückstand in die Pause. „Dass wir dann das Gegentor per Elfmeter bekommen, ist natürlich extrem bitter“, sagte Schwäbe.
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Eric Martel hatte den Ball in der Box an den Arm bekommen. Schiedsrichter Robert Hartmann zeigte sofort auf den Punkt und wurde nicht nochmal an den Monitor geschickt. „Ich hatte das Gefühl, dass der Arm angelegt war. Er geht damit aktiv zum Ball. Für mich sah es in dem Moment nicht nach einem klaren Handspiel aus“, ordnete der Torwart die Situation aus seiner Sicht ein.
Auf einen Doppelpack von Patrik Schick antwortete der eingewechselte Luca Waldschmidt mit dem Anschlusstreffer. Das 2:2 sollte aber nicht mehr fallen, auch wenn die Fans den FC nochmal lautstark nach vorne peitschten. „Die Atmosphäre war wieder unfassbar. Das war genau, das, was wir brauchen. Darauf sind wir in diesen Spielen angewiesen. Am nächsten Wochenende wollen wir die Fans wieder belohnen.“ Am kommenden Samstag geht es für den FC auswärts bei Union Berlin weiter.
