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Selbstbewusste SGE: Nnamdi Collins im Gegner-Interview

4.4.2026

Nationalspieler Nnamdi Collins hat die jüngsten Länderspiele des DFB angeschlagen verpasst. Der Verteidiger arbeitet aktuell an seinem Comeback, um der Eintracht im Endspurt noch einmal auf dem Feld helfen zu können. Im Interview mit fc.de ordnete der 22-Jährige die Frankfurter Saison ein und blickte auf die Partie am Sonntag voraus.

Nnamdi, Ihr startet als Tabellensiebter in den Saisonendspurt. Wie ordnest Du Eure Situation vor den letzten sieben Spielen ein?

Nnamdi Collins: Unsere Situation ist so, dass wir uns am Ende für Europa qualifizieren möchten. Wir haben die Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, in unserer eigenen Hand. Wir werden in jedes Spiel mit der Einstellung reingehen, dieses für uns entscheiden zu wollen.

Ihr hattet vor der Saison einen größeren Umbruch und musstet vor einigen Wochen den Trainer wechseln. Trotzdem habt Ihr noch gute Chancen, Euch für den Europapokal zu qualifizieren. Wie bewertest Du die Saison bislang?

Es ist eine Saison mit Ups und Downs. So etwas gehört aber zum angesprochenen Umbruch dazu. Es ist keine perfekte Saison, aber trotzdem eine Saison, aus der man sehr viele Lehren ziehen kann. Charakterlich konnte ich mich als Person in dieser Spielzeit stark weiterwickeln.“

Seit Albert Riera an der Seitenlinie steht, tritt die SGE vor allem defensiv deutlich gefestigter auf. Was hat er konkret geändert?

Er hat uns das Selbstvertrauen wiedergegeben, dass wir es als Kollektiv schaffen können, Spiele zu Null zu spielen oder generell Spiele mit weniger Gegentoren zu beenden. Genau das hat uns schon sehr viel gegeben. Wir treten selbstbewusster auf. Auch taktisch hat er einiges verändert.

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Der Trainer tritt in Interviews sehr charismatisch auf. Kann man sich ihn so auch in der täglichen Arbeit mit Euch vorstellen?

Ja, er ist mit viel Leidenschaft bei der Sache. Ich finde, er ist ein sehr ehrlicher Mensch. Er sagt geradeaus, was er denkt. Jeder weiß, wo er beim Trainer steht.

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Das Hinspiel habt Ihr mit 4:3 gewonnen. Damals wurden die Teams allerdings noch von zwei anderen Trainern betreut. Erwartest Du deshalb ein völlig anderes Spiel?

Ich glaube schon, dass wir ein anderes Spiel sehen werden. Wir hatten im Hinspiel über weite Strecken alles unter Kontrolle. Am Ende haben wir das Spiel unnötigerweise hektisch werden lassen und es wurde nochmal eng. Ich glaube nicht, dass wir erneut so eine Art von Spielverlauf sehen werden.

Sonntagabend, ausverkauftes Stadion, Duell zweier Traditionsvereine. Sind diese Spiele besonders?

Ja, definitiv. Ich fand die Stimmung in Köln schon richtig gut. Es war mein erstes Mal im Kölner Stadion. Es war cool, wie die Fans abgegangen sind. Von unseren Fans bin ich das gewohnt, dass sie immer eine unglaubliche Stimmung machen. Deshalb denke ich, dass es auch am Sonntag wieder herausragend wird.