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Sophie Nachtigall: „Ein wildes Element“

30.09.2026
Die FC-Frauen empfangen am kommenden Samstag, 3. Oktober 2026, 16 Uhr, den SC Freiburg im Franz-Kremer-Stadion. FC-Spielerin Sophie Nachtigall sprach in der Mixed Zone über das Duell gegen ihren Ex-Club und über das Heimspiel, als sie mit einer Kopfverletzung vom Platz getragen werden musste.
Sophie Nachtigall sagte über…
…über den Saisonstart: „Wir haben das Ziel, dass wir die letzte Saison bestätigen. Wir haben uns den Platz, wo wir jetzt stehen, absolut verdient.“
… die Erfolgsfaktoren: „Ich glaub, wir haben einfach eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. Das, was wir trainieren und uns vornehmen, bekommen wir im Moment einfach richtig gut auf den Platz. Wir machen unsere Tore und verteidigen richtig gut.“
…ihren Wechsel zum FC: „Ich bin hierhergekommen, um dem FC zu helfen und natürlich mich auch selbst weiterzuentwickeln. Der FC ist ein sehr guter Verein für mich persönlich, um mich weiter zu verbessern, meine Leistung zu bringen, dem Team zu helfen und als junge Spielerin viel Spielzeit zu sammeln. Die Gespräche waren sehr positiv und auch das Gefühl, das man vom Verein und der Stadt bekommt, ist einmalig.“
…ihre Rolle im Team: „Jede muss performen und ihre Leistung bringen, um am Ende in der Startelf zu spielen. Ich glaube, mein Team sieht in mir ein Bindeglied zwischen der Mittelfeldreihe und der Offensive. Ein wildes Element oder kreative Spielerin, die vorne die Mitspielerinnen in Szene setzen und auch selbst Torgefahr ausstrahlen kann.“
…ihre Kopfverletzung im Heimspiel gegen Union Berlin und die Verletzung von Sandra Maria Jessen: „Solche Verletzungen, wenn man mit der Trage vom Platz muss, sind für das Team irgendwie auch ein Cut im Spiel, so ein kleiner Schockmoment, wo man eigentlich gar nicht darüber nachdenken, sondern am besten einfach weiterspielen muss. Aber selbst, wenn du danach gewinnst, kannst du dich nicht so richtig freuen, weil du in Sorge bist um die Mitspielerin. Deswegen ist das eigentlich immer relativ gut, dass man schnell eine Information bekommt und den schnellen Kontakt wieder zu den Spielerinnen hat. Für mich war es in dem Moment von Anfang an selbst nicht so schlimm, ich war einfach ein bisschen unter Schock und hatte ein bisschen Probleme. Dann ist es bei Kopfverletzungen umso wichtiger, dass die Entscheidung einem abgenommen wird und zur Sicherheit alles untersucht wird. Es war gut, dass wir so eine schnelle medizinische Betreuung haben und ich dementsprechend schnell wusste, dass nichts Schlimmeres passiert ist.“
Das komplette Interview seht Ihr oben im Video.