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U19 scheidet im Achtelfinale aus

19.09.2026
Die U19 des 1. FC Köln hat das Topspiel gegen den VfL Wolfsburg am heutigen Samstagmittag mit 1:2 verloren. Damit ist im Achtelfinale des DFB-Pokal der Junioren Schluss für die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck. Im dritten Topspiel des Wettbewerbs zuvor setzte sich die FC-U19 gegen den VfL Bochum und FC St. Pauli durch gelang es den Young Goats nach Rückstand nicht, zurückzukommen.
Die Partie war von Beginn an hart umkämpft und beide Teams spielten mit offensivem Visier.  In der 3. Minute köpfte Kevin Ekweribe nach einer Flanke von Eymen Erdogan auf das gegnerische Tor. Wolfsburgs Keeper Dusan Pernis rutschte der Ball durch die Beine ins Tor, konnte aber laut Schiedsrichtergespann noch rechtzeitig nachfassen.
Die hitzige Anfangsphase ging mit einer strittigen Entscheidung weiter. In der 6. Spielminute zeigte der Unparteiische plötzlich auf den Kölner Elfmeterpunkt. Entscheidung: Handelfmeter. Geahndet wurde ein Zurechtlegen des Balles nach einem versehentlichen Kontakt mit dem Fuß von Ben Nwachukwu beim Abstoß. Den sehr kleinlichen Elfmeter verwandelte Wolfsburgs Bruno Katz zur 0:1-Führung (9. Minute).
Mit viel Wut im Bauch reagierte der FC-Nachwuchs. Wenige Minuten später fand eine einstudierte Eckballvariante am zweiten Pfosten Benjamin Ley, der nach innen köpfte. Erdogan reagierte am Schnellsten und glich aus (11. Minute).
Im Anschluss hatte die FC-U19 das Spiel weitestgehend im Griff und erspielte einige gefährliche Chancen. Ein Fehler im eigenen Aufbauspiel sorgte allerdings für den erneuten Rückstand. Wolfsburgs Bent Frederik Peters schnappte sich den Ball und schob ins leere Tor ein (32. Minute).
„Natürlich war heute auch viel Pech dabei. Wir bekommen die strittige Tor-Entscheidung und den scheinbaren Doppelkontakt vor dem Handelfmeter gegen uns gepfiffen. Das hat die Dynamik des Spielverlaufs komplett verändert. Wir kommen aber trotzdem zurück und kassieren in einer guten Phase das 1:2“, analysiert Ruthenbeck.
Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften und den Young Goats gelang es gegen unangenehme Wolfsburger nicht mehr, zwingend vor das gegnerische Tor zu kommen.
„Im zweiten Abschnitt haben die Wolfsburger es dann gut verteidigt und sich für alles abgefeiert, was ging. Wir haben den Zug zum Tor dann vermissen lassen. Heute hat nicht die bessere, aber vielleicht die ekligere und reifere Mannschaft gewonnen. Wir brauchen ein Learning aus dieser Partie. Ich hab den Jungs eben gesagt, dass wir für das Ausscheiden heute verantwortlich sind, nicht der Schiedsrichter und auch nicht der Gegner. Wir haben genug Zeit gehabt, die Entscheidungen gegen uns zu korrigieren. Jeder muss sich heute hinterfragen, ob er alles für das Weiterkommen gegeben hat. Damit ist nicht die Athletik, sondern vielmehr der Kopf gemeint“, appelliert Ruthenbeck an sein Team.
Für die Young Goats geht es in der Liga erst am 11. Oktober im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern weiter. In der Länderspielpause testet die FC-U19 gegen TSV Meerbusch, VfL Wolfsburg und Rot-Weiss Essen.

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