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U20: Auftaktniederlage gegen starken Gegner

02.08.2026
Die U20-Frauen haben ihr erstes Heimspiel in der neuen Saison der 2. Frauen-Bundesliga mit 1:3 gegen den SC Sand verloren. Gegen einen starken Gegner erzielten die FC-Talente durch Paula Hofmann den Anschlusstreffer, für einen Punktgewann reichte es vor 420 Fans am Geißbockheim für die junge Mannschaft von Trainerin Verena Hagedorn aber nicht mehr.
Mit Mut und Einsatzwillen wollten die U20-Frauen ins Spiel gegen den Favoriten SC Sand am Geißbockheim starten. In der ersten Hälfte musste der Liganeuling aber noch etwas Lehrgeld zahlen. Pija Reininger schloss nach einem schnellen Angriff zum 1:0 für Sand ab, Melissa Ugochukwu ließ sich im Strafraum nicht vom Ball trennen und traf per Drehschuss zum 2:0. Noch vor der Pause erhöhte der SC Sand durch den zweiten Treffer von Reininger auf 3:0. Vereinzelt hatte der FC auch Möglichkeiten, Antonia Langhausen hatte Pech bei ihrem Abschluss, Kim Wardjawand wurde im letzten Moment im Strafraum abgegrätscht.
Im zweiten Durchgang kamen die FC-Talente unter den Augen des kompletten Vorstands bestehend aus Jörn Stobbe, Ulf Sobek und Jörg Alvermann, besser ins Rollen. Der FC verlagerte das Spiel jetzt mehr in die gegnerische Hälfte. Paula Hofmann umkurvte Torhüterin Lucie Schlime und schob den Ball zum 1:3 für die U20-Frauen ins Tor. Die kölschen Talente hängten sich rein, versuchten den Abstand weiter zu verkürzen. Im Tor verhinderte Pauline Nelles mit starken Paraden gegen Reininger und Vildan Kardesler den vierten Treffer von Sand. Nelles war zur Verstärkung genau wie Lina Szaraz und Jil Schäfer von der Profimannschaft zur U21 gerückt. Der FC gab sich bis zum Schluss nicht auf, ein weiterer Treffer gelang den kämpfenden FC-Talenten aber nicht mehr.
Tore: 0:1 Reininger (6.), 0:2 Ugochukwu (14.), 0:3 Reininger (42.), 1.3 Hofmann (66.)
Nächsten Sonntag reisen die U20-Frauen zum Auswärtsspiel bei Hertha BSC. Leagues überträgt die Partie live.
Verena Hagedorn: „Wir brauchten die erste Hälfte etwas, um uns an das Tempo zu gewöhnen. Umso stärker war es, wie wir es dann im zweiten Durchgang adaptiert haben. Wir haben den ein oder anderen gefährlichen Spielzug gezeigt, auch wenn uns noch etwas die Durchschlagskraft gefehlt hat. Wir haben bei den Kontertoren etwas Lehrgeld bezahlt, aber die zweite Hälfte hat uns ein positives Gefühl gegeben, weil wir gute Ansätze gesehen haben.“
Jil Schäfer: „Trotz der Niederlage haben wir es in der zweiten Hälfte gut gemacht. Wir lassen uns von dem Ergebnis nicht unterkriegen, sondern werden weiterarbeiten. Für uns war es nach dem vergangenen Jahr ungewohnt 0:3 zur Pause zurückzuliegen, aber wir haben weiter Gas gegeben. Es wird eine schwere Saison, aber die Herausforderung nehmen wir an.“
Antonia Langshausen: „Es war heute ein harter Einstieg gegen den Drittplatzierten der vergangenen Saison. Dennoch haben wir dagegengehalten. In der zweiten Hälfte haben wir das Tor gemacht, nicht mehr so viel zugelassen. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir Woche für Woche unsere Punkte sammeln.“