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U20-Frauen bei Hertha ohne Punkte

09.08.2026
Die U20-Frauen haben ihr Auswärtsspiel bei Hertha BSC mit 0:2 verloren. Vor einer starken Kulisse in Berlin und bei sommerlichen Temperaturen lieferten sich die beiden Aufsteiger der 2. Frauen-Bundesliga ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe. Für die junge Mannschaft von Trainerin Verena Hagedorn gab es trotz einer engagierten Leistung und mehrerer guter Möglichkeiten am Ende leider keine Punkte.
Die FC-Talente kamen nach zwei frühen Hertha-Ecken immer besser in die Partie und erspielten sich nach rund zehn Minuten erste eigene Chancen. Nach der Vorarbeit von Emily Tichelkamp hatte Antonia Langhausen die Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Herthas Torhüterin Inga Lux. Auf der anderen Seite hielt Anika Dübel den FC mit ihren Paraden im Spiel und verhinderte mehrfach einen Rückstand. Auch ein Freistoß von Jil Schäfer kurz vor der Pause sorgte für Gefahr.
Nach dem Seitenwechsel brachte Hertha mit Aurelia Haesler frische Kräfte, die kurz darauf einen gut ausgespielten Angriff zur 1:0-Führung abschloss. Die Kölnerinnen hielten dagegen, Hertha blieb aber vor allem im Umschaltspiel gefährlich und traf zunächst den Innenpfosten, ehe Lotte Reimold in der 77. Minute auf 2:0 erhöhte. Der FC gab sich bis zum Schluss nicht auf, ein Treffer gelang den kämpfenden FC-Talenten jedoch nicht mehr. Positiv aus FC-Sicht: Mit Anika Dübel in der 2. Frauen-Bundesliga und Alina Kerschbaumer im FC-Trikot feierten gleich zwei Spielerinnen ihr Debüt.
Tore: 1:0 Haesler (58.), 2:0 Reimold (77.)
Verena Hagedorn: „Wir haben uns heute ein Stück weit selbst geschlagen. Die Tore, die gefallen sind, sind durch individuelle Fehler entstanden. Grundsätzlich haben wir zu viele Fehler gemacht und uns nichtan den Plan gehalten. Berlin hat unsereFehler gut ausgenutzt und hinten raus ruhig gespielt. Trotz der Niederlagewollen wir mit positiver Energie in dieneue Woche starten und durch unser Training mehr Klarheit in unser Spiel bringen.“
Maja Weber: „Die 0:2-Niederlage ist natürlich bitter für uns,wir hätten heute gerne mehr mitgenommen. In der erstenHalbzeit haben wir versucht, den Ball laufenzu lassen, danach haben wir uns dasLeben selbst schwer gemacht. Die kurze Vorbereitungwar auf jeden Fall eineHerausforderung. Wir brauchen noch etwas Zeit, damit wir unsmit dem neugeformten Team einspielen.“
Nicole Barilov: „Nach meiner Einwechslung wollte ich mithelfen, das Spiel zudrehen und vor allem denAusgleich zu erzielen. Leider haben wir nichtin unser Spiel gefunden und zu vieleFehler zugelassen. Die Hitze unddie starke Kulisse von Hertha waren heute weitere Herausforderungen für uns. Wir nehmendieses Spiel als Ansporn und wollen mitdem freien Wochenende nächste Woche dranbleiben und mit einemguten Gefühl ins nächste Spiel starten.“