
U20-Frauen gegen Viktoria Berlin ohne Punkte
30.08.2026
Die U20-Frauen haben ihr Heimspiel gegen Viktoria Berlin mit 0:2 verloren. Vor 270 Zuschauern am Geißbockheim zeigte die junge Mannschaft von Trainerin Verena Hagedorn vor allem in der ersten Halbzeit einen engagierten Auftritt. Trotz eines Chancenplus und guter Möglichkeiten blieben die FC-Talente jedoch erneut ohne Punkte.
Der FC startete druckvoll in die Partie und erspielte sich direkt in der Anfangsphase zwei Eckbälle. Die Kölnerinnen waren gut im Spiel, überzeugten mit viel Aktivität gegen den Ball und kamen immer wieder zu Offensivaktionen. Viktoria Berlin trat körperlich robust auf und fand zunächst nur selten den Weg in die gefährlichen Räume. Die größte Möglichkeit der ersten Hälfte hatte der FC durch Alexandra Scheffler, die frei vor dem Tor auftauchte, den Ball aber nicht im Netz unterbringen konnte. Die Gäste zeigten sich dagegen effektiv und gingen durch Christin Meyer in der 25. Minute mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Viktoria nach einem Eigentor von Maja Fiona Weber auf 2:0 (38.).
Mit mehreren Wechseln brachte Verena Hagedorn zur zweiten Halbzeit frischen Wind. Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit wenigen klaren Torchancen auf beiden Seiten. Die FC-Talente suchten weiterhin den Weg nach vorne und hielten gegen die präsent auftretenden Berlinerinnen dagegen. Große Möglichkeiten blieben jedoch auf beiden Seiten selten. Viktoria verteidigte die Führung konsequent und ließ den FC nicht mehr entscheidend ins Spiel zurückkommen. Trotz des Rückstands gaben sich die FC-Talente bis zum Schlusspfiff nicht auf.
Tore: 0:1 Meyer (25.), 0:2 Eigentor Weber (38.)
Verena Hagedorn: „Die Niederlage spiegelt das Spiel nicht wirklich wider. Wir haben von Anfang an eine gute Aktivität gezeigt und sehr gut dagegengehalten. Vorne müssen wir unsere Chancen nutzen, denn in dieser Liga werden Ungenauigkeiten direkt bestraft. Natürlich tut das Ergebnis weh, aber wir dürfen den Glauben nicht verlieren. Die Mannschaft zeigt den Willen, in dieser Liga zu bestehen, und genau darauf können wir aufbauen.“
Leni Palm: „Es war ein sehr intensives Spiel. Die Berlinerinnen waren körperlich sehr stark. In der ersten Halbzeit müssen wir eigentlich in Führung gehen, dann läuft das Spiel vielleicht anders. Trotzdem haben wir wieder gezeigt, dass wir in dieser Liga mithalten können. Jetzt müssen wir genauso weitermachen und uns vorne für unseren Aufwand belohnen.“
Alina Kerschbaumer: „Es ist schon sehr bitter, weil wir alles gegeben haben. Wir hatten gute Torchancen, die wir heute leider nicht genutzt haben, und im Gegenzug sind zwei Unaufmerksamkeiten direkt bestraft worden. Unsere Leistung entspricht nicht dem Ergebnis. Wir müssen weiter dranbleiben und unsere Chancen künftig in Tore verwandeln. Dann werden wir uns auch belohnen.“