
U20-Frauen: Trotz Kampf keine Punkte
06.09.2026
Die U20-Frauen haben ihr Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt 04 mit 1:3 verloren. Die junge Mannschaft von Trainerin Verena Hagedorn geriet bereits früh in Rückstand, kämpfte sich durch den Anschlusstreffer von Antonia Langshausen jedoch zurück in die Partie. Ein Gegentor kurz nach der Pause sorgte letztlich für die Vorentscheidung.
Der FC erwischte keinen guten Start und musste bereits in der 4. Minute das 0:1 durch Stefanie Reischmann hinnehmen. Anschließend entwickelte sich eine umkämpfte Partie, die sich über weite Strecken im Mittelfeld abspielte. In der 20. Minute bekam Ingolstadt einen Elfmeter zugesprochen. Anika Dübel parierte den ersten Versuch zunächst noch stark, gegen den Nachschuss von Emma Kusch zum 2:0 war die FC-Torfrau jedoch chancenlos. Die Kölnerinnen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und fanden zunehmend besser ins Spiel. In der 36. Minute belohnten sich die FC-Talente für ihren Einsatz, als Antonia Langshausen auf 2:1 verkürzte und die Mannschaft zurück in die Partie brachte. Vor der Pause war sogar der Ausgleich möglich.
Mit frischen Kräften kam der FC gut aus der Halbzeit und erarbeitete sich zu Beginn des zweiten Durchgangs mehrere Offensivaktionen. Die Hoffnung auf den Ausgleich erhielt jedoch früh einen Dämpfer, als Stefanie Reischmann einen Konter der Gastgeberinnen zum 3:1 abschloss (53.). Die FC-Talente hielten weiter dagegen und versuchten, erneut den Anschluss herzustellen. Verena Hagedorn reagierte mit mehreren Wechseln und brachte unter anderem Leni Palm, Elisabeth Achsnick, Oljeta Shala, Ela Kural und Lina Sterzing ins Spiel. Trotz eines engagierten Auftritts gelang den Kölnerinnen kein weiterer Treffer mehr, sodass es beim 3:1 für die Gastgeberinnen blieb.
Tore: 1:0 Reischmann (4.), 2:0 Kusch (20.), 2:1 Langshausen (36.), 3:1 Reischmann (53.)
Verena Hagedorn: „Wir haben den Start ins Spiel leider verschlafen und uns damit ein Stück weit die Energie für den weiteren Verlauf genommen. Nach dem Anschlusstreffer waren wir wieder dran, bekommen dann aber kurz nach der Pause das 3:1. Trotzdem haben wir Phasen gezeigt, in denen wir Druck auf den Gegner ausüben konnten. Jetzt geht es darum, die Fehler aufzuarbeiten und unsere Leistungen endlich in Tore und Punkte umzumünzen. Wir müssen positiv bleiben, weiter hart arbeiten und als Team zusammenhalten.“
Lina Szaraz: „Wir haben die ersten 20 Minuten ein Stück weit verschlafen und uns die ersten beiden Gegentore selbst eingeschenkt. Das ist besonders schade, weil wir in der Trainingswoche mit einer guten Intensität gearbeitet haben. Nach dem Anschlusstreffer haben wir eine gute Reaktion gezeigt und bewiesen, dass wir die Qualität haben, mitzuhalten. Jetzt müssen wir weiterarbeiten, aus den Fehlern lernen und gegen Potsdam alles reinwerfen.“
Elisabeth Achsnick: „In den ersten 20 Minuten haben wir uns die Gegentore ein Stück weit selbst eingeschenkt und Ingolstadt hat unsere Fehler gut ausgenutzt. Trotzdem haben wir vor der Halbzeit eine richtig gute Druckphase gehabt und mit dem Anschlusstreffer gezeigt, was in uns steckt. Daran können wir anknüpfen. Gerade bei unseren Heimspielen macht die Unterstützung der Fans einen großen Unterschied und wird auch in den kommenden Wochen wichtig sein.“
Foto: @gallery.8070