
U20-Frauen unglücklich gegen Potsdam
13.09.2026
Die U20-Frauen haben ihr Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam mit 1:2 verloren. Trotz starken Regens am Geißbockheim fanden 193 Zuschauer den Weg zur Partie. Die Mannschaft von Trainerin Verena Hagedorn zeigte über weite Strecken einen engagierten Auftritt und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten, blieb am Ende jedoch erneut ohne Punkte.
Der FC startete stark in die Partie und setzte die Gäste mit einem mutigen Pressing früh unter Druck. Die Kölnerinnen kamen zu mehreren guten Chancen und ließen Potsdam zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Umso bitterer war der Rückstand nach der ersten gefährlichen Aktion der Gäste in der 15. Minute. Auch danach blieben die FC-Talente aktiv, suchten immer wieder den Weg nach vorne und erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten. Während Potsdam tief verteidigte und auf Umschaltsituationen lauerte, schaffte es der FC trotz eines deutlichen Chancenplus nicht, den Ausgleich zu erzielen.
Auch nach dem Seitenwechsel kamen die FC-Talente mit viel Energie aus der Kabine und übernahmen direkt wieder die Initiative. Ein verwandelter Foulelfmeter sorgte jedoch für das 0:2. Verena Hagedorn reagierte früh mit Wechseln und brachte frische Kräfte in die Partie. Der FC gab sich nicht auf und verkürzte in der 61. Minute durch Kim Marie Wardjawand nach Vorarbeit von Alexandra Scheffler auf 1:2. Die Kölnerinnen blieben anschließend am Drücker, erarbeiteten sich weitere Standardsituationen und suchten bis zum Schlusspfiff den Ausgleich. Trotz einer engagierten Schlussphase gelang der verdiente zweite Treffer jedoch nicht mehr.
Tore: 0:1 Johanna Bobbe (18.), 0:2 Marike Aurora Dommasch (57., FE), 1:2 Kim Marie Wardjawand (62.)
Verena Hagedorn: „Wir sind super ins Spiel gestartet und hatten direkt eine gute Dynamik. Leider haben wir uns dafür nicht belohnt. Beim Gegentor hat uns dann ein Stück weit die Intensität gefehlt. Trotzdem haben wir uns zurückgekämpft und vor allem in der zweiten Halbzeit noch einmal richtig nachgelegt. Über das gesamte Spiel gesehen waren wir die aktivere Mannschaft. Umso bitterer ist es, dass wir uns für diesen Aufwand nicht belohnt haben. Der Wille der Mannschaft war definitiv da.“
Anika Dübel: „Wir hatten uns heute natürlich die drei Punkte vorgenommen und ich finde, die Leistung, die wir auf den Platz gebracht haben, hätte das auch verdient. Wenn man Gegentore bekommt, muss man vorne natürlich auch welche schießen, das hat heute leider nicht gereicht. Trotzdem bin ich mit unserer Leistung zufrieden. Wenn wir so weiterspielen, werden wir unsere Punkte holen. Wir hatten viele positive Ansätze und sind gut in die zweite Halbzeit gestartet.“
Leonie Zilger: „Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir uns für das Spiel etwas anderes vorgenommen hatten und die Punkte zu Hause behalten wollten. Spielerisch waren wir über weite Strecken die bessere Mannschaft, haben unsere Chancen aber nicht genutzt. Trotzdem sieht man, dass wir gute Ansätze haben und immer wieder zu Möglichkeiten kommen. Jetzt müssen wir als Team zusammenhalten, weiterarbeiten und die Köpfe oben behalten. Dann werden wir uns auch belohnen.“