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DFL-Aktionsspieltag für Respekt, Fairplay und Solidarität
Rund um den 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga macht sich der deutsche Profifußball am kommenden Wochenende vereint für gesellschaftlichen Zusammenhalt stark. Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ werben DFL, DFL Stiftung und die 36 Proficlubs mit einem ligaweiten Aktionsspieltag und weiteren vielfältigen Maßnahmen für Respekt, Fairplay und Solidarität. Der Aktionszeitraum läuft parallel zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus (16.–29. März 2026) und verstärkt das ganzjährige Engagement des deutschen Profifußballs. Das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach fällt auf den internationalen Tag gegen Rassismus am Samstag, 21. März 2026, Anstoß im RheinEnergieSTADION ist um 15.30 Uhr.
Profifußball lebt von Vielfalt
Die Bundesliga und 2. Bundesliga stehen für Vielfalt: Aktuell sind Spieler aus 64 Nationen in den beiden Ligen aktiv. Woche für Woche leben sie auf und neben dem Platz vor, wie Zusammenhalt, Respekt und Teamgeist funktionieren, unabhängig von Herkunft, Religion oder Identität. Die Clubs und ihre Fans engagieren sich ebenso wie die DFL zudem das ganze Jahr über vielfach gegen Diskriminierung.
Am Aktionsspieltag wird die Botschaft „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.” in den Stadien präsent sein: Banner, Spielbälle, Eckfahnen und Auswechseltafeln tragen das Motto, zudem wird es in den TV-Übertragungen und auf den digitalen Kanälen der Clubs und Partner sichtbar gemacht. FC-Kapitän Marvin Schwäbe wird eine entsprechende Binde tragen.
FC engagiert sich für Vielfalt und gegen Diskriminierung
Der 1. FC Köln setzt sich mit „LEBE wie du bist“ für Meinungsfreiheit, Akzeptanz, Vielfalt und Gleichberechtigung ein – und stellt sich zugleich klar gegen jegliche Form von Diskriminierung und Ausgrenzung. Immer wieder setzt der Verein Zeichen im Sinne der Teilhabe und der Inklusion. Im Rahmen verschiedener Projekte kümmert sich der FC mit seiner FC-Stiftung darum, dass sich verschiedene Zielgruppen näher mit Themen wie Vielfalt, Fairness, Hass, Gewalt oder Rassismus beschäftigen.
Im Zuge seines Engagements gegen Antisemitismus blickt der FC in den vergangenen Monaten auf zahlreiche Aktionen zurück. Auf Einladung des Antisemitismus-Beauftragten der britischen Regierung, Lord John Mann und in Kooperation mit Maccabi Großbritannien reiste Ende des vergangenen Jahres eine DFL-Delegation nach London. Für den 1. FC Köln nahm Sarah Schardt als Mitarbeiterin aus dem Bereich Fußball- & Fankultur an dem Symposium mit dem Titel „Tackling Antisemitism in Sport“ teil, um das internationale Netzwerk im Kampf gegen Antisemitismus auszubauen.
Im Januar zeigte der FC im Clubhaus am Geißbockheim die Ausstellung „Im Abseits. Jüdische Schicksale im deutschen Fußball“, die deutlich machte, welchen prägenden Einfluss jüdische Spieler, Funktionäre und Pioniere auf die Geschichte des deutschen Fußballs hatten – und wie sie ab 1933 systematisch ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurden. Anhand zahlreicher Biografien erzählt die Dokumentation von sportlichen Erfolgen, Entrechtung und Verfolgung sowie von der Bedeutung heutiger Erinnerungsarbeit.
Rund um den „22. Erinnerungstag im deutschen Fußball” der Initiative „!NieWieder“ zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2026 lud der FC seine Fans und Mitarbeitenden zu diversen Aktionen ein.
Im Mai lädt der FC gemeinsam mit dem Kölner Fanprojekt, ZWEITZEUGEN e.V. und in Kooperation mit Zeitreisen e.V. zu einer fünftägigen Gedenkstättenfahrt nach Prag und Terezín (Theresienstadt) ein. Sich mit dieser Geschichte auseinanderzusetzen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – wie der 1. FC Köln als Verein, der für Vielfalt, Haltung und Zusammenhalt steht.
Im Doppelpass für mehr Aufklärung und Inklusion
In der neuen Saisonpartnerschaft „FC-Doppelpass“ macht sich der FC gemeinsam mit der Aktion Mensch für Inklusion im Sport stark. Unter dem Motto „Zusammen laut für Inklusion“ schaffen der Club und die Sozialorganisation während der Spielzeit 2025/2026 mehr inklusive Sportangebote und machen Inklusion auf und neben dem Platz sichtbar und erlebbar.
