
Fan-Mobilitätsanalyse: So reisen Fans zum FC
23.09.2026
Über 60 Prozent der Gesamtemissionen des 1. FC Köln entstehen bei der An- und Abreise von Fans zu Spielen des FC. Damit ist die Fanmobilität einer der größten Hebel für einen umweltfreundlicheren Spieltag. Die Ergebnisse der Mobilitätsanalyse zeigen: Fast die Hälfte der Fans reist bereits ohne Auto zu FC-Heimspielen an und es gibt noch mehr Potenzial.
Der 1. FC Köln hat nach der Saison 2022/23 eine weitere Fan-Mobilitätsanalyse durchgeführt – mit einer Stichprobe von über 7.000 Fans. Das Ergebnis: Der Großteil reist mit dem PKW zum RheinEnergieSTADION an – rund 50 Prozent der Fans wählen das Auto als Hauptverkehrsmittel. Doch der Blick auf die Gesamtzahlen zeigt: Fast jeder zweite Fan (46 Prozent) reist bereits umweltfreundlich ins Stadion an. Rund 29 Prozent kommen mit dem Nahverkehr (S-Bahn, Straßenbahn, Bus), vier Prozent nutzen den Fernverkehr (ICE, IC, Flixtrain), weitere zehn Prozent kommen mit dem Fahrrad und drei Prozent laufen zu Fuß. Der 1. FC Köln wird die Ergebnisse dieser Analyse nutzen, um gemeinsam mit Partnern, der Stadt Köln und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) weitere Maßnahmen zu entwickeln – für eine umweltfreundlichere und sichere Anreise in den kommenden Spielzeiten.
RheinEnergieSTADION
Für die An- und Abreise zum RheinEnergieSTADION verbraucht jeder Fan durchschnittlich knapp sieben Kilogramm CO₂. Den größten Anteil daran hat erwartungsgemäß der PKW-Verkehr, der für rund 87 Prozent der Gesamtemissionen verantwortlich ist – obwohl nur etwa die Hälfte der Fans mit dem Auto kommt. Das zeigt, wie stark die Emissionsunterschiede zwischen den Verkehrsmitteln wirklich sind: Wer mit dem Zug oder dem Fahrrad kommt, hinterlässt einen deutlich geringen CO₂-Fußabdruck im Vergleich zum Auto.
Franz-Kremer-Stadion
Beim Blick auf die Heimspielstätte der Frauen-Mannschaft und der Nachwuchsteams liegt der Anteil umweltfreundlicher Anreisen mit 53 Prozent noch einmal deutlich höher. Besonders das Fahrrad spielt eine große Rolle: Über 20 Prozent der Fans kommen mit dem Fahrrad. Der CO₂-Ausstoß pro Fan liegt hier mit circa drei Kilogramm CO₂ unter dem Wert des RheinEnergieSTADIONs – auch weil viele Fans aus dem Kölner Stadtgebiet kommen und kürzere Wege haben.
Auswärtsspiele
Mit durchschnittlich 19 Kilogramm CO₂ pro Fan und Auswärtsspiel ist der Emissionswert bei den Auswärtsspielen naturgemäß deutlich höher als bei Heimspielen – die langen Distanzen machen den Unterschied.
Nachhaltiger Anreisen lohnt sich
Die Zahlen zeigen: Fans haben einen direkten Einfluss auf den CO₂-Fußabdruck des 1. FC Köln. Jede Zugfahrt, jede Straßenbahnfahrt, jede Radtour zum Stadion trägt dazu bei, die Klimabilanz des FC zu verbessern. Und das Schöne: Viele von Euch machen das schon – fast jeder zweite Fan reist klimafreundlich an.
Die einfache und umweltfreundliche Option: Mit dem Kölner Nahverkehr der KVB. Dank der direkten Anbindung an das Stadtbahnnetz ist das RheinEnergieSTADION aus dem gesamten Kölner Stadtgebiet und der Region bequem erreichbar – ganz ohne Parkplatzsuche und Stau. Die An- und Abfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb des VRS ist sogar im Eintrittspreis enthalten. Wer mit dem Fahrrad zum RheinEnergieSTADION fährt, findet vor Ort über 3.000 Stellplätze vor. Und neue Abstellpunkte für Shared-Mobility Räder und Roller sollen die Verkehrssicherheit im nahen Stadionbereich erhöhen. Als Fahrgemeinschaft können alle FC-Fans unter dem Punkt „Mitfahrportal“ in der Bundesliga-App oder unter bundesliga-mitfahrportal.de in einer eigenen FC-Community kostenfrei Fahrten zu Heim- und Auswärtsspielen suchen oder anbieten. Wer die Fahrgemeinschaft nur auf einem Teil der Strecke nutzen möchte, kann die An- und Abreise über das Mitfahrportal mit dem ÖPNV kombinieren.
Alle Zahlen rund um die Mobilität beim FC gibt’s übersichtlich und transparent auf dem FC-Dashboard Nachhaltigkeit
Mehr Informationen zur Stadionanreise stehen im Service-Bereich zur Verfügung: Anreise & Stadionbesuch | 1. FC Köln
Alle Informationen zu einem barrierefreien Stadionerlebnis gibt es hier: Barrierefreiheit im RheinEnergieSTADION: Ein unbeschwerter Stadionbesuch für alle















