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Luca Waldschmidt: „Das spricht fürs Team“
Er wurde vergangene Woche von Trainer René Wagner als Positivbeispiel gelobt, wie er seine aktuelle Rolle annimmt. Am Freitagabend hat Luca Waldschmidt dann geliefert, nach seiner Einwechslung Verantwortung übernommen und mit dem verwandelten Elfmeter auf St. Pauli einen sehr wichtigen Punkt für den FC gesichert. Im Interview spricht er über die Partie, Verbesserungspotenzial und das kommende Spiel gegen Leverkusen.
Luca, es läuft am Freitagabend die 86. Minute auf St. Pauli und die Hoffnungen gefühlt der halben Liga liegen auf Deinen Schultern. Wie war dieser Moment für Dich?
Luca Waldschmidt: An die halbe Liga habe ich ehrlich gesagt nicht gedacht, sondern nur an uns als Verein und die Mannschaft. Ich wollte helfen, dass wir zumindest den einen Punkt holen auf St. Pauli. Das war mein Fokus und die Aufgabe wollte ich bestmöglich erledigen.
Übernimmst Du gerne Verantwortung in solchen Situationen?
Auf jeden Fall. Ich übernehme gerne Verantwortung, auf und neben dem Platz. Ich möchte das verkörpern und zeigen, dass ich da bin.
Said hat Dir den Ball überlassen. Spricht das für die gute Teamchemie?
Definitiv. Wir waren uns schnell einig. Es spricht fürs Team, dass wir da auch eine gewisse Hierarchie haben.
Wie bewertest Du unter dem Strich die Leistung auf St. Pauli?
Es war eines unserer schlechteren Spiele. Die Leidenschaft hat wie immer gestimmt, aber die Leistung war definitiv ausbaufähig.
Wo müsst Ihr noch besser werden?
Es sind viele Sachen, in denen wir uns verbessern müssen. Vor allem im Spiel mit dem Ball brauchen wir noch mehr Lösungen und müssen noch selbstbewusster sein, mehr Chancen herausspielen, den Gegner mehr bedrohen. Vielleicht noch einen Tick geduldiger sein und in den entscheidenden Situationen noch genauer. Die Basis ist aber natürlich das Spiel gegen den Ball, dass wir sicher und kompakt stehen.
Ihr habt fünf Punkte in drei Spielen unter René Wagner geholt. Wie schätzt Du die drei Spiele und seine Arbeit ein?
Die Punktausbeute ist in Ordnung in den drei Spielen. Es ging erst einmal darum, sicher zu stehen, wenig zuzulassen und in die Umschaltsituationen zu kommen. Die Basics in den Fokus zu stellen, es einfach zu halten. René ist viel im Austausch mit uns und wir probieren, es immer zu optimieren.
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Er hat Dich vergangene Woche als ein positives Beispiel genannt für die Rollengespräche und das Annehmen der eigenen Rolle. Wie hast Du das wahrgenommen?
Das freut einen immer, wenn positives Feedback vom Trainer kommt. Ich probiere einfach, jeden Tag Gas zu geben, meine beste Leistung zu bringen und dem Team zu helfen, wenn ich gebraucht werde.
Blicken wir nach vorne: Mit Ragnar Ache fällt der Zielspieler vorne in den nächsten Spielen aus. Wie verändert sich dadurch Euer Spiel?
Ragy ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, deshalb tut der Ausfall sehr weh. Aber wir haben genug Alternativen mit Qualität und versuchen das zu kompensieren. Wenn jeder seine Qualitäten auf den Platz bringt, sollten wir das auch hinbekommen als Mannschaft.
Am Samstag ist Leverkusen zu Gast. Was bedeutet Euch als Mannschaft das Spiel gegen den Nachbarn?
Darauf freut man sich natürlich, gegen den direkten Nachbarn zu spielen. Es ist ein bisschen mehr Feuer und Brisanz drin. Aber am Ende geht es um drei Punkte und unser großes Ziel ist es, dass wir die holen und die Fans glücklich machen können.
Wie schätzt Du Leverkusen sportlich ein in dieser Saison?
Leverkusen hat in dieser Woche Pokal-Halbfinale gespielt, das zeigt, welche Qualität in der Mannschaft steckt. Sie sind fußballerisch eine sehr starke Mannschaft, haben in der Liga aber auch ein paar Schwankungen gehabt.
