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Wagner vor #FCUKOE: „Den Mut mitnehmen“

30.10.2026
Fünf Tage nach dem 5:0-Kantersieg im DFB-Pokal trifft der 1. FC Köln am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr, FC-Liveticker) erneut auf den 1. FC Union Berlin. FC-Coach René Wagner blickte am Freitagmittag auf die Bundesliga-Partie an der Alten Försterei voraus.
An der personellen Situation hat sich im Vergleich zum Pokalspiel nichts verändert. So wird auch Ragnar Ache noch nicht wieder im Kader stehen. „Ragy ist noch kein Thema, das kommt noch zu früh“, sagte Wagner. Man wolle kein Risiko eingehen, weil man um die Bedeutung der Personalie wisse. Nach einer vollen Woche im Mannschaftstraining sollte Ache dann aber für das Spiel gegen Bayer Leverkusen eine Option sein.
Den Schwung mitnehmen, aber nicht übermütig nach Berlin fahren – das ist die Herangehensweise des FC. „Das Spiel wird ein anderes sein. Union wird ein Stück weit Wut im Bauch haben und sich viele Dinge vornehmen. Sie spielen zu Hause, werden mutiger mit dem Ball agieren. Sie haben zu Hause gute Spiele gemacht, auf die sie werden aufbauen wollen. Dafür müssen wir gewappnet sein“, so Wagner. Für seine Mannschaft gehe es darum, „den Mut mitzunehmen“ aus der Pokalpartie, aber auch zu wissen, dass trotz des Ergebnisses nicht alles gut war am Dienstag.

Mit Wille und Glaube

Wagner lobte die Mannschaft für die Herangehensweise am Dienstag. „Sie hatten den Willen, zu zeigen, dass Spiele wie gegen Schalke passieren können, dass wir aber auch eine andere Seite haben. Diese gilt es so oft wie möglich zu zeigen.“ Dabei habe man in der täglichen Arbeit nichts verändert. „Wir wissen, was wir hier jeden Tag arbeiten und es freut mich ungemein, dass sich die Jungs dafür belohnt haben. Wir haben nichts Verrücktes gemacht, sondern an Details gearbeitet. Das Wichtigste ist, dass die Jungs daran geglaubt haben, dass wir die Tore machen können.“
Trotz der Umstellung auf Dreierkette habe sich auch die Art nicht verändert, wie man Fußball spielen möchte. Personell wurde etwas verändert und einige Spieler haben ihre Chance genutzt. „Viele Jungs haben es sich erarbeitet, dass es schwerer wird, sie rauszunehmen“, sagte Wagner. So verriet er bereits, dass Joel Schmied auch in Berlin seine Chance bekommen werde. Und auch Paul Okon-Engstler lobte er, den man zum ersten Mal in seiner „Paradedisziplin als Mittelfeldstrategen“ gesehen habe, was er „überragend gemacht“ habe. Andere Spieler wiederum hätten schon im Training nun noch mehr Gas geben müssen. „Diesen Wettkampf um die Plätze brauchen wir im Kader“, so Wagner.
Der nächste Schritt wäre, erstmals auch auswärts zu punkten, am liebsten gleich am Sonntag in der Hauptstadt. „Der Auswärtssieg fehlt noch in dieser Saison. Wir werden mit aller Leidenschaft versuchen ihn zu holen“, blickte Wagner voraus.

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