Profis | 01.10.2020

Interview

Drexler: „Wir haben noch Wut im Bauch“

Dominick Drexler kam in dieser Spielzeit bislang in beiden Partien von der Bank aus ins Spiel. Gegen Hoffenheim erzielte er sein erstes Saisontor. Im Interview spricht er über den Saisonverlauf, Fans im Stadion und das anstehende Derby.

Drex, es sind noch drei Tage bis zum Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Wie ist die Stimmung bei euch? 
Beim Derby ist man immer heiß. Wir haben vom letzten Jahr noch Wut im Bauch. Wir versuchen, zu Hause und hoffentlich mit Fans im Stadion einen Dreier zu holen. 

Du sprichst es schon an: Die Frage, ob Fans im Stadion dabei sein werden, ist noch ungeklärt. Welche Rolle spielt das für euch Spieler?
Eine sehr große. Bei 5.400 Fans in Bielefeld hat man gemerkt, was es ausmacht. Es war sehr schade, dass wir gegen Hoffenheim kurzfristig darauf verzichten mussten. Deswegen wäre es umso wichtiger, dass wir im zweiten Heimspiel gegen einen starken Gegner wieder auf die Unterstützung unserer Fans zählen können.

In welchen Momenten auf dem Platz hilft dir die Unterstützung der Fans besonders?
Eigentlich in allen – ob es um Härte in den Zweikämpfen geht oder darum, noch einmal einen Kilometer mehr zu laufen. Wenn die Fans dich von den Rängen lautstark unterstützen, gibt das zusätzliches Adrenalin und zusätzliche Energie.

Was habt ihr euch für das Derby vorgenommen? 
Wir wollen gegen eine spielstarke Mannschaft – es ist eher eine Ballbesitzmannschaft – hart in den Zweikämpfen sein und viel laufen. Wir wollen den Gegner vor Probleme stellen und so, wie wir es auch schon vor Corona gezeigt haben, schnell umschalten.  

Welche Erkenntnisse hast du für die weitere Saison aus den ersten beiden Spielen gewonnen?
Ich glaube, dass es eine Saison mit vielen Veränderungen wird, die für viele Mannschaften wechselhaft verläuft. Weil einfach so viel anders ist als in gewöhnlichen Saisons – zum Beispiel, was Fans in den Stadien oder eine kürzere Winterpause angeht. Es wird sicher verschiedene Phasen geben. Wir sind schlecht gestartet. Aber wir können mit jedem Spieltag eine neue, bessere Phase einleiten. Deswegen geht es gar nicht so sehr darum, nach hinten zu schauen. Stattdessen schauen wir auf das Spiel gegen Gladbach, um schon da eine Positivserie zu starten. 

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln1
17FC Schalke 041