Club | 24.04.2013

FC-Vorstand ein Jahr im Amt

Werner Spinner, Markus Ritterbach und Toni Schumacher

Seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23. April 2012 ist Werner Spinner der neunte Präsident in der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln. Als Vize-Präsidenten stehen ihm Markus Ritterbach und Harald „Toni“ Schumacher zur Seite. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung 2012 wurde das Vorstandsteam mit großer Mehrheit von den Mitgliedern ins Amt gewählt und ist seit nunmehr zwölf Monaten für den 1. FC Köln tätig.


"Den Verein vereinen"

Nach dem Abstieg, der angespannten wirtschaftlichen Situation und dem unerwarteten Rücktritt des damaligen Präsidiums um Wolfgang Overath hätte der Amtsantritt von Werner Spinner, Markus Ritterbach und Toni Schumacher kaum unter schwierigeren Bedingungen stattfinden können. „Wir sind keine Heilsbringer und können keine Wunder vollbringen. Was wir aber können, ist Stabilität, Ehrlichkeit, Transparenz und Professionalität in den Verein bringen“, versprach Werner Spinner bei seiner Antrittsrede auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung 2012. Und er hielt Wort: Der 1. FC Köln wurde auf sämtlichen Schlüsselpositionen neu aufgestellt, der Dialog mit Mitgliedern und Fans erheblich intensiviert sowie eine neue Satzung verabschiedet. Mit Nachdruck wurde an der übergeordneten Zielsetzung des Vorstands, den „Verein zu vereinen“, gearbeitet.

Sportlicher Umbruch

Die sportliche Leitung des 1. FC Köln wurde vor der Saison 2012|2013 neu strukturiert und besetzt. Holger Stanislawski übernahm die Position des Cheftrainers und Jörg Jakobs wurde als Leiter Kaderplanung & Transfermanagement engagiert. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Nachwuchs- und Lizenzspielerbereich des 1. FC Köln komplettierte Frank Schaefer als Leiter Sport das sportliche Führungstrio des Clubs, das sogleich den sportlichen Umbruch des 1. FC Köln in Angriff nahm. Die Mannschaft erhielt ein neues Gesicht. Ein Team, mit dem sich die Fans identifizieren können, das jung und einsatzfreudig ist, sollte mittelfristig mit der Perspektive Bundesliga aufgebaut werden. Vier Spieltage vor Schluss hat die Mannschaft die damals formulierten Erwartungen, trotz eines holprigen Starts, bereits übertroffen. Mit dem 1. FC Kaiserslautern liefert sich das Team einen Kampf um Platz drei. Die Durchlässigkeit zwischen dem Nachwuchsbereich und dem Lizenzspielerkader soll auch in den kommenden Spielzeiten weiter vorangetrieben und professionalisiert werden.

Wirtschaftliche Konsolidierung

Aber nicht nur auf sportlicher, sondern auch auf Verwaltungsebene wurde der Umbruch vollzogen. Alexander Wehrle, zuvor Referent des Vorstands beim VfB Stuttgart, folgte auf Claus Horstmann als Geschäftsführer der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA. „Alexander Wehrle erfüllt nach unserer Überzeugung alle Voraussetzungen für die Aufgabe des FC-Geschäftsführers. Den Profi-Fußball hat Herr Wehrle bei einem Club kennengelernt, der in den vergangenen Jahren sehr Vieles richtig gemacht hat“, so Werner Spinner zum Amtsantritt des neuen Geschäftsführers. Mit Augenmaß und Realitätssinn wird Alexander Wehrle die wirtschaftliche Konsolidierung des Clubs federführend vorantreiben. Auch durch die erfolgreiche Platzierung der FC-Anleihe 2012|2017 mit einem Volumen von 12,5 Millionen Euro wurde die Liquidität des Vereins gesichert. Die Lizenz für die kommende Spielzeit wurde dem 1. FC Köln ohne Auflagen und Bedingungen erteilt. „Es ist eine Bestätigung dafür, dass wir mit dem eingeschlagenen Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung gute Fortschritte machen“, sagt Wehrle. Mit Frank Sahler (Leiter Marketing & Vertrieb) und Tobias Kaufmann (Leiter Medien & Kommunikation) werden ab dem 1. Juni 2013 weitere Schlüsselpositionen des FC neu besetzt.

"Der Verein gehört den Mitgliedern"

Ebenso hat sich der neue Vorstand um Werner Spinner die Stärkung der Mitgliederrechte auf die Fahnen geschrieben. „Wir haben jetzt wahrscheinlich die modernste Satzung, die es im deutschen Profifußball gibt. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank. Mit dem neuen Mitgliederrat haben wir in der Satzung dafür Rechnung getragen, dass die Mitglieder – Herz des Vereins – ein Mitspracherecht bei vielen Entscheidungen haben“, so Werner Spinner. Nicht zuletzt durch die Einrichtung des „AK Fankultur“ soll der Dialog zwischen dem Verein und seinen Fans weiter intensiviert werden. Bei den monatlich stattfinden Mitgliederstammtischen haben FC-Mitglieder die Möglichkeit, sich mit Verantwortlichen und Spielern auszutauschen. Hierbei spielen auch die Neuen Medien eine wichtige Rolle. Jeder Mitgliederstammtisch ist kostenlos als Video im Mitgliederbereich der FC-Homepage abzurufen. Im e-GeißbockEcho und mit regelmäßigen Newslettern werden Mitglieder zudem transparent informiert. Darüber hinaus hat die Community Kommission (CoKo), bestehend aus Mitgliedern und Fans des 1. FC Köln, ein Konzept erarbeitet, welches den Informationsfluss und den Meinungsaustausch auch in den digitalen Medien weiter vorantreiben wird.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
131. FSV Mainz 0537
141. FC Köln36
15FC Augsburg36