Club | 18.02.2021

„Helfe statt Fiere“

12.212,20 Euro für Kölns Kultur

Unter dem Motto „Helfe statt Fiere“ hat der 1. FC Köln seine Fans an Karneval zum Spenden aufgerufen und selbst für jedes verkaufte Karnevalstrikot Geld gespendet. Insgesamt 12.212,20 Euro kamen so für die Kölner Kunst- und Kulturszene zusammen.

Der Sessionsabschluss stand beim 1. FC Köln in diesem Jahr unter dem Motto „Helfe statt Fiere“. Mit der Aktion sollte auf die Corona-bedingte Notlage vieler Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht werden. Neben mehr als 300 Karnevalstüten, die FC-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen am Rosenmontag an Bedürftige verteilten, war auch eine Spendenaktion Teil von „Helfe statt Fiere“. FC-Fans konnten dabei einen individuell festgelegten Spendenbetrag überweisen, der der Kölner Kunst- und Kulturszene zugutekommt.

Bereits mit Beginn der fünften Jahreszeit hatte der 1. FC Köln zugesagt, für jedes verkaufte Karnevalstrikot 1,11 Euro an den Kölner Kulturrat  und fünf von der RheinEnergie Stiftung Kultur empfohlene Kunstinitiativen der freien Szene zu spenden. 9.990 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Passend zum Sessionsabschluss gingen nun weitere 1111,10 Euro an Fan-Spenden ein. Zum Dank für die Unterstützung verdoppelt die FC-Stiftung den gespendeten Fan-Betrag und spendet noch einmal 1111,10 Euro. Insgesamt beläuft sich die Spendensumme also auf 12.212,20 Euro.

FC-Präsident Dr. Werner Wolf sagt: „Kölns Kulturschaffende bereichern diese Stadt mit ihrer Kreativität und Leidenschaft. Die Folgen der Pandemie treffen sie besonders schwer, selbst in gewöhnlichen Zeiten muss ihre Kunst häufig mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln auskommen. Wir hoffen, ihnen mit der Spende ein kleines Zeichen der Solidarität und Ermutigung zu senden. Unser großer Dank gilt allen FC-Fans, die uns dabei mit ihrem Trikotkauf oder sogar einer eigenen Spende unterstützt haben.“

Dr. Hermann Hollmann, Vorsitzender des Kölner Kulturrats, sagt: „Bei vielen Betroffenen sind keine Rücklagen vorhanden. Die aktuelle Corona-Pandemie bedroht die Existenz von Kölner Künstlerinnen und Künstlern. Diese Situation sei entstanden, weil der Notfallfonds des Landes Nordrhein-Westfalen bereits aufgebraucht ist, die Mittel der Stadt Köln begrenzt sind und viele Künstlerinnen und Künstler auch von anderer Stelle keine Hilfen bekommen können.“

Prof. Dr. Susanne Hilger, Geschäftsführender Vorstand der RheinEnergieStiftungen, sagt: „Die freischaffenden Künstlerinnen, Künstler und Kreativen sind besonders stark von der Krise betroffen. Daher freut sich die RheinEnergieStiftung sehr, dass der 1. FC Köln mit dieser Spende sein Augenmerk auf die freie Kulturszene Kölns richtet. In diesen Zeiten des Lockdowns wird uns allen bewusst, wie sehr ein vielfältiges Kulturleben zu Köln gehört und wie sehr es uns in diesen Zeiten des Stillstands fehlt. Die ausgewählten Kulturinitiativen aus den verschiedenen Sparten sind Innovationsorte, die Kunst niederschwellig für Kölner Bürgerinnen und Bürger erlebbar machen und sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen beschäftigen.“

Die Spenden gehen an folgende Organisationen: 

  • Kölner Kulturrat e.V.
    Der Kölner Kulturrat vereint private kulturelle Organisationen und Fördervereine in Köln, die bürgerschaftlich Kunst durch persönliches Engagement, fachlichen Rat und finanzielle Zuwendungen unterstützen.
  • Artrmx e.V.
    Der Verein Artrmx ist ein Künstler*innenzentrum in Köln-Ehrenfeld. Neben Ausstellungsraum und Atelierräumen führt artrmx eine Reihe von Projekten durch. Prominentestes und wichtigstes Projekt ist das „City Leaks Urban Art Festival“, das alle zwei Jahre stattfindet und sowohl lokale als auch internationale Künstlerinnen und Künstler anspricht. 
  • Tanzfaktur
    Die Tanzfaktur in Köln-Deutz hat sich zu einem lebendigen Ort für modernen zeitgenössischen Tanz entwickelt. Viele junge Tänzerinnen und Tänzer, Choreographinnen und Choreographen, aber auch etablierte Gruppen haben dort einen Arbeits- und Aufführungsort gefunden. Neben Profi-Trainings, werden dort auch Festivals und Gastspiele angeboten.
  • ZAMUS
    Das Zentrum für Alte Musik ist auf dem Heliosgelände in Köln-Ehrenfeld beheimatet. Neben Büro- und Proberäumen für Musiker und Ensembles finden dort auch Angebote der kulturellen Bildung statt und es werden eine Reihe von Konzerten sowie das Fest für Alte Musik Köln organisiert. 
  • Land in Sicht e.V.
    Land in Sicht ist ein junger Verein für Literatur- und Kulturveranstaltungen in Köln.  Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, vorwiegend jungen Autorinnen und Autoren eine Plattform zu bieten, die in Veranstaltungsformaten wie der LitCologne oder im Kölner Literaturhaus noch kein Gehör finden.
  • Sommerblut e.V.
    Der Verein Sommerblut ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Kölner Kulturszene. Das jährliche Sommerblut-Kulturfestival bietet ein spartenübergreifendes Programm, das für Diversität und Inklusion steht und damit ein Alleinstellungsmerkmal in Köln und NRW besitzt. 
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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15DSC Arminia Bielefeld30
161. FC Köln29
17Hertha BSC27

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