Profis | 13.10.2021

Pressekonferenz vor Hoffenheim

Baumgart: „Wir wollen unser Spiel durchbringen“

Die Länderspielpause ist rum, der Ball rollt wieder in der Bundesliga. Bevor der 1. FC Köln am 8. Spieltag bei der TSG Hoffenheim zu Gast sein wird, sprach FC-Cheftrainer Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz über das Personal, den kommenden Gegner und die Kompensierung des Ausfalls von Ellyes Skhiri. Angestoßen wird die Partie am Freitagabend um 20.30 Uhr in Sinsheim.

FC-Cheftrainer Steffen Baumgart über…

…das Personal: „Die drei Österreicher sind heute zurückgekommen. Dejan Ljubicic ist zuerst zum Arzt gegangen. Da müssen wir abklären, wie schlimm die Erkältung ist. Kainzi und Louis waren auf dem Platz im normalen Training. Bei Skhiri wird es so sein, dass er erst einmal ausfallen wird. Das ist die nicht so gute Nachricht. Er hat einen Schlag aufs Knie bekommen. Wir werden keine Prognose abgeben. Gegen Hoffenheim wird er definitiv ausfallen. Auch für die Partie gegen Leverkusen wird es eng. Wir wollen abwarten, wie der Heilungsprozess ist und wie es ihm geht. Es ist aber keine Knieverletzung, die einen monatelangen Ausfall nach sich ziehen würde.“

…die Vertretung von Skhiri: „Es wäre klar gewesen, wenn Dejan gesund gewesen wäre. So wie es aussieht, wird Salih auf dem Rasen stehen und beginnen. Eine Verletzung wiegt immer schwer, zumal Ellyes in den vergangenen Wochen gute Leistungen gezeigt hat. Dennoch haben wir einen breiten und guten Kader. Ich bin mir sicher, dass wir seine Verletzung auffangen werden. Ich bin überzeugt, dass wir keine Verschlechterung erfahren. Wir werden seinen Ausfall als Mannschaft kompensieren. In Salih haben wir einen sehr guten Sechser, auf den wir bauen. Salih macht einen guten Job, er kommt ja auch immer wieder rein, arbeitet gut und hat viel Potenzial. Es gibt aber auch Dinge, die er noch besser machen kann. Darüber sprechen wir beide offen.“

Pressekonferenz vor Hoffenheim

…den kommenden Gegner: „Unser Glück ist, dass wir auf uns schauen, was wir spielen wollen. Hoffenheim hat eine gewisse Art und Weise, wie sie Fußball spielen. Es ist eine technisch starke Mannschaft mit hoher individueller Qualität auf dem Platz. Wir wissen, was für eine Partie auf uns zukommt. Wir wollen unser Spiel durchbringen – darauf kommt es an. Es ist wichtig, dass wir an uns denken. Sie sind nicht so gut in die Saison gestartet, wie sie sich das vorgestellt haben. Es ist eine Mannschaft, die sich noch findet. Wir haben eine sehr gute Möglichkeit, ein gutes Spiel zu machen und dementsprechend ein gutes Ergebnis einzufahren."

…seine Kritik an der Spielansetzung: „Es gab mehrere Diskussionen darüber, wie wir Spieler besser schützen können. Ich habe noch nicht eine Maßnahme gesehen, die unsere Spieler wirklich schützt. Ich habe nicht das Gefühl, dass es um die Frische und die Gesundheit der Spieler geht. Die meisten Nationalspieler haben Reisestrapazen. Die meisten, die zurückkommen, müssen wir erstmal zum Arzt schicken. Es geht ja nicht nur uns so. Einige Teams trifft es noch schlimmer als uns. Am Ende geht es darum, dass das Freitagsspiel an einen Sender gegangen ist und die Partie dann eben auch dann gezeigt wird. Da kann es nicht vordergründig um die Qualität der Begegnung gehen.“

…die Qual der Wahl im Angriff: „Über die Qualität von Marc und Ondrej müssen wir nicht reden. Dennoch glaube ich, dass sich beide noch an die Geschwindigkeit beim Spiel gegen den Ball gewöhnen müssen. Das haben sie meines Erachtens in der vergangenen Zeit sehr gut gemacht und eine gute Entwicklung genommen. Gleichzeit haben wir mit Tim und Jan zwei junge und sehr fleißige Spieler, die jedoch nicht immer kontinuierlich die richtigen Entscheidungen treffen. Das ist aber klar die Entwicklung, wo wir mit unseren jungen Spielern hinwollen. Tonys Entwicklung zur laufenden Saison hat wohl alle überrascht und die von Seb genauso. Seb konnte bislang jede Trainingseinheit mitnehmen und hatte keine Verletzungsschwierigkeiten und kann 90 Minuten durchspielen. Er hat gute Spiele gezeigt, auch was das Festmachen der Bälle angeht. Zudem hat er gegen Fürth sein erstes Saisontor erzielt. Für uns alle war das nicht zu erwarten, dass die Beiden in eine solche Form kommen. Das ist der Grund, warum beide spielen. Was ich mir wünsche, ist, dass beide noch mehr miteinander spielen, sich unterstützen und helfen. Es ist immer so, dass, wenn man zwei Alphatiere vorne drin hat, die Laufwege auf den jeweiligen nochmal abgestimmt werden. Das ist der nächste Schritt. Beide erarbeiten sich Torchancen und arbeiten gut gegen den Ball. Und wenn sie das nicht mehr tun, gehen sie raus aus dem Spiel. Aber auch die Jungs dahinter wie Kainzi, Louis oder Tomas machen einen sehr guten Job.“ 

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