Profis | 05.04.2018

70 Jahre FC

Fahrstuhljahre beim FC

Für den FC und seine Fans waren die 2000er ein extremes Auf und Ab. Insgesamt verbuchte der FC vier Aufstiege ins Oberhaus, stieg jedoch auch dreimal in die zweite Liga ab. Zum 70. Geburtstag beleuchtet fc.de jeden Donnerstag ein Jahrzehnt des 1. FC Köln und blickt zurück auf historische Momente.

2000: Aufstieg in die Bundesliga

Nach dem bitteren Abstieg zwei Jahre zuvor wollte es der FC unbedingt zurück in die Bundesliga schaffen. Und das merkte man dem FC auch an. Zur Halbserie verbuchte das Team von Cheftrainer Ewald Lienen einen satten Neun-Punkte-Vorsprung auf den Zweitplatzierten Energie Cottbus.

Nach einem verpatzten Start in die Rückrunde fand man gegen die Stuttgarter Kickers wieder zurück in die Erfolgsspur. Mit dem souveränen 3:0 gegen den VfL Bochum ließ man den Vorsprung wieder auf 15 Punkte anwachsen. Ein Puffer, den der FC später dringend brauchte, denn es folgte eine Sieglos-Serie von fünf Spielen. In der Rückrundentabelle stand der FC nach neun Spieltagen auf Rang 14 (9 Punkte). Mit einem fulminanten 5:3 gegen Hannover 96, bei man nach sieben Minuten bereits mit zwei Toren in Rückstand geriet und doch noch gewann, feierte der FC am 30. Spieltag als Tabellenerster schließlich die Rückkehr ins Oberhaus des deutschen Fußballs.

2002: Abstieg nach nur zwei Jahren

Die Aufstiegseuphorie fand in der Saison 2001/02 ein jähes Ende. Nachdem der FC 2001 im ersten Jahr nach deiner Rückkehr in die Bundesliga einen ordentlichen zehnten Platz belegte, folgte ein Jahr später der erneute Abstieg in die zweite Bundesliga. Dabei begann die Saison durchaus zufriedenstellend. Auf ein 0:0 beim VfB Stuttgart folgte ein 2:0-Sieg gegen die Münchner Löwen. Mitte November, nach sieben Niederlagen in Folge und 462 Minuten ohne eigenes Tor, fand sich der FC allerdings am Tabellenende wieder. Die Vereinsführung sah Handlungsbedarf und feuerte Trainer Ewald Lienen kurz nach dem erfolgslosen Beginn der Rückrunde. Nachdem zunächst Wolfgang John das Amt übernahm, fand man wenige Wochen später in Friedhelm Funkel eine längerfristige Nachfolge. Doch auch der erfahrene Funkel verhinderte den Abstieg nicht mehr. Am Ende der Saison landete der FC auf dem 17. Tabellenplatz, mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer.

2003: Der direkte Wiederaufstieg

Und wieder war es der 30. Spieltag, an dem der vorzeitige Wiederaufstieg des FC in trockenen Tüchern war. Nach dem 2:1-Heimsieg über St. Pauli feierten die Spieler ausgelassen mit den Fans. Nachdem der Aufstieg klar war, ging das Team von Friedhelm Funkel die verbleibenden vier Saisonspiele offenbar nicht mehr mit der letzten Konsequenz an und verlor sie allesamt. So kam es, dass sich der SC Freiburg am Ende der Saison die Zweitliga-Meisterschaft vor dem 1. FC Köln sicherte – der FC konnte es verschmerzen.

Die Folgejahre beim FC

Zurück in der Bundesliga, erlebte der FC eine katastrophale Saison. Früh in der Saison musste Trainer Friedhelm Funkel gehen, sein Nachfolger: Marcel Koller. Doch auch er konnte das Unvermeidbare nicht mehr abwenden. So fand sich der FC nach 34 Spielen auf dem 18. Tabellenplatz wieder, und stieg sang und klanglos mit 23 Punkten ab. Nur einer machte Hoffnung: Der junge Lukas Podolski deutete seine außergewöhnliche Begabung an und wurde nur ein Jahr später zum Leistungsträger und Aufstiegsgaranten. 2005 kehrte der FC zurück in die Bundesliga.

Weitere Fakten:

2006: Abstieg in die 2. Bundesliga

2008: Aufstieg in die Bundesliga

  • empfehlen

Tabelle

Menu
Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
16 Sport-Club Freiburg 30
17 Hamburger SV 25
18 1. FC Köln 21
Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 Arsenal London 13
2 FK Roter Stern Belgrad 9
3 1. FC Köln 6
4 BATE Borisov 5

FC-FANSHOP