Profis | 16.07.2020

Ab Freitag: Kostenloses Staffelfinale 24/7 FC

Gisdol: „Die Liebe zum Spiel geht nicht verloren“

Am Freitag erscheint das Staffelfinale von 24/7 FC. Die Bonusfolge gibt es kostenlos auf 247.FC.de. In der neuen Episode spricht unter anderem Cheftrainer Markus Gisdol über seinen Start beim 1. FC Köln, die Vorbereitung auf die neue Saison und den weiteren Weg. Hier vorab einige Auszüge.

Im Staffelfinale von 24/7 FC sagt Markus Gisdol über…

… seinen Start beim FC: Wir haben nicht gleich optimal gespielt und hatten nicht gleich sichtbare Effekte. Trotzdem waren die ersten zwei, drei Spiele unglaublich wertvoll für unsere Erkenntnisse und es hat sich viel bestätigt, was ich vorher erwartet habe. Deswegen war ich immer ruhig und zuversichtlich, dass wir in die Bahn kommen und es hinbekommen. Unsere Spieler haben super mitgearbeitet. Sie waren sehr offen und haben klare Dinge formuliert. Es ist von Beginn an eine tolle Zusammenarbeit und die Mannschaft ist mir schon nach dieser kurzen Zeit extrem ans Herz gewachsen. Die sieben Monate, die wir jetzt schon hatten, wird niemand mehr vergessen. Das ist sicher. 

... die Sommerpause: Ganz klar: Ohne Erholung keine Leistung. Wir müssen jetzt auch richtig mutig sein mit der Art der Pause, die wir wählen und vielleicht eine Woche länger Pause machen als andere Mannschaften. Ich weiß schon, was es mit einer Mannschaft macht, wenn du zum einen Trainerwechsel hast und zum anderen in einer aussichtslosen Situation bist, eine Kraftanstrengung hast, unglaublich viel Kritik einstecken musst und dann eine Phase hast, in der auf einmal alles läuft. Ich glaube, dass viele Spieler deutlich erschöpfter sind, als sie es nach einer normalen Saison wären. 

… den Saisonverlauf und den Klassenerhalt: Von allen ist ein riesiger Ballast abgefallen, als wir auch rechnerisch nicht mehr eingeholt werden konnten. Klar hast du mit so einer Mannschaft Hochs und Tiefs. Das ist normal. Ich weiß das einzuschätzen. Bei mir schlägt der Pegel nach oben nicht allzu hoch aus, wenn wir erfolgreich sind und auch nicht allzu weit nach unten, wenn wir einmal nicht so erfolgreich sind. Was ich nicht mag ist, wenn die Performance der Mannschaft nicht stimmt. Da mache ich mir mehr Gedanken.

…die Vorbereitung: Eine Vorbereitung von fünf bis sechs Wochen auf eine neue Saison reicht locker. Die Spieler machen ja nicht gar nichts in dieser Zeit. Sie sollen nur keinen Fußball spielen. Sie sollen zwei, drei Wochen die Seele baumeln lassen und dann mit leichten Läufen anfangen. Aber am besten sollen sie keinen Fußball spielen, damit sie alle wiederkommen und heiß und scharf drauf sind, wieder zu kicken und sich zu treffen. Die Liebe zum Spiel geht nicht verloren. Die hast du und die sollst du auch leben. Das ist nicht die Frage. Wir müssen in der Pause aber die Gier und die Vorfreude erzeugen, wieder an den Ball zu dürfen. Dann regenerieren der Kopf und der Körper. 

… den weiteren Weg: Eigentlich ist es nicht mein Ziel, einen Verein zu übernehmen, der in einer extremen Situation oder in Schwierigkeiten ist. Ich habe es hier gerne noch einmal gemacht, weil ich die Mannschaft einfach spannend finde und zum Glück haben wir es jetzt geschafft. Jetzt sollten wir eine kontinuierliche Entwicklung hinbekommen auf unserem Weg. Der Weg muss für den 1. FC Köln heißen, ein stabiles Mitglied in der Bundesliga über die nächsten Jahre zu werden – nicht zu träumen und nicht zu fantasieren. Wenn ich sehe, welchen Weg Mannschaften wie zum Beispiel Augsburg genommen haben, die schon neun oder zehn Jahre in der Liga sind: Das können durchaus Vorbilder für uns sein. Auch wenn unser Name größer ist. Aber der Name alleine zählt nicht. Der Name ist schön und wir haben unglaublich viele Fans, aber in der Realität zu bleiben, ist das Wichtigste für uns. 

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
11. FSV Mainz 050
11. FC Union Berlin0
11. FC Köln0